Splitter : Ziel: Neue Wege gehen, um für kommende Generationen lebenswerte Welt zu bewahren

Aufsteller künden vom Schutzgebiet.
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Aufsteller künden vom Schutzgebiet.

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24. November 2015, 10:42 Uhr

Das Biosphärenreservat Schaalsee wurde im Jahr 2000 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Das 309 km² große Schutzgebiet liegt zwischen den Ballungszentren Hamburg, Lübeck und Schwerin. Der 24 km² große Schaalsee bildet das Kernstück des Großschutzgebietes. Die stark strukturierte Uferkante und die großen Höhenunterschiede im Bodenprofil machen ihn ökologisch so wertvoll. Es ist aber nicht nur der Schaalsee selbst, sondern auch die biotop- und artenreiche Landschaft um den Schaalsee, die das Gebiet so einmalig macht. Das Biosphärenreservat Schaalsee repräsentiert als Landschaftstyp den zentralen Bereich des „Baltischen Buchenwaldes“. Naturnahe Buchen- und Bruchwälder, Moore, zahlreiche Seen und Kleingewässer aber auch kulturabhängige Ökosysteme wie Weideland, Feuchtwiesen und Äcker prägen die abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Durch den Schaalsee verläuft die Grenze zwischen den Bundesländern Schleswig-Holstein und M-V. Vor dem Fall der Mauer war das die Grenze zwischen der DDR und der BRD. Die Westseite des Schaalsees wurde schon 1960 als Naturpark „Lauenburgische Seen“ unter Schutz gestellt.

Quelle: Biosphärenreservatsamt

wappen zarrentin - hochauflösend
 

Edelmaränen und Krummstab

Das Wappen wurde am 13. Mai 1922 durch das Mecklenburg-Schweriner Staatsministerium genehmigt und unter der Nr. 51 der Wappenrolle von M-V registriert. Es ist von dem Schweriner Otto Menzel gestaltet worden und zeigt im oberen blauen Feld zwei Schaalsee-Edelmaränen sowie im unteren roten Feld den Krummstab als Abtsstab als Hinweis auf das Kloster.


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