Drei Fragen an den Bürgermeister : Ziel bleibt Eigenständigkeit

günter schink

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15. Januar 2016, 13:13 Uhr

Seit 1999 ist Günter Schink (56) Bürgermeister der Gemeinde Wardow. Leichter sei der Job über die Jahre nicht geworden, sagt der Autoschlosser, Agraringenieur und Fachwirt für Finanzdienstleistungen und spielt damit auf die finanzielle Ausstattung der Kommunen an. Sparsamkeit ist ihm ein oberstes Gebot, ordentliche Straßen, Gehwege und Beleuchtung in den Dörfern der Gemeinde sind ihm wichtig.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Schink: Die Orte sind größtenteils zu Schlafdörfern geworden. Wer das ländliche Leben und die Ruhe liebt, ist hier richtig. Wir haben einen gemeindeeigenen Kindergarten und wir zahlen Tariflohn. Darauf sind wir stolz.

Was sind die aktuellen Pläne der Gemeinde?

Wir haben viele Straßen gebaut. Die müssen jetzt auch erhalten werden. In Wardow soll im Frühjahr wieder ein Spielplatz entstehen. Dann sind wir Nutznießer von zwei Bodenordnungsverfahren, die Wozeten und Goritz einschließen.

Wie sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Ich glaube, dass wir unsere Eigenständigkeit bewahren können. Dazu brauchen wir mehr Einnahmen – Gewerbesteuern. Die könnte zum Beispiel ein Windpark in die Gemeindekasse spülen. Ich sehe darin eine Chance. Die haben wir andererseits auch nur, wenn sich Nachwuchs für die Kommunalpolitik findet.

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