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16. Dezember 2017 | 21:27 Uhr

Zerschlagung von Kulturarbeit?

vom

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2011 | 05:51 Uhr

Rehna | In der Auseinandersetzung zwischen Stadtvertretern und Mitgliedern des Klostervereins melden sich auch immer wieder Rehnaer Bürgerinnen und Bürger zu Wort. Wenn nicht in den Einwohnerfragestunden der Ausschüsse oder Stadtvertretersitzungen, dann in einem öffentlichen Brief an die SVZ-Redaktion.

"Nun ist es soweit in Rehna. Kultur fördern oder Kultur zerschlagen - um nicht mehr und nicht weniger dreht sich die Verantwortung von Stadt und Klosterverein", steht ganz zu Beginn des Briefes geschrieben. Ruth Schelinsky aus Holdorf hat diesen Text zusammen mit weiteren Kulturfreunden rund um Rehna verfasst. 26 weitere Bürgerinnen und Bürger aus dem Amtsbereich Rehna werben im Brief dafür, die Klosterinformation so zu erhalten, wie sie jetzt ist. "Seit der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bekannt geworden ist, die Kloster- und Stadtinformation zu zerstückeln, blutet allen das Herz, die seit Jahren die unglaublich vielseitige und hochqualitative Entwicklung des kulturellen Lebens am und im ehemaligen Kloster unter hohem persönlichen Einsatz bewerkstelligt haben."

Immer wieder wird betont, dass sich "die vorhandene Info am Kirchplatz längst bewährt" habe und eine zweite ein Schritt zurück sei. Wie schon Vereinsvorsitzende Eva Doßmann häufiger erwähnte, gehe es nicht ausschließlich um den Klosterverein, sondern um die Stadt Rehna. Durch Bürgerarbeit wurden "in den vergangenen Jahren in mühseliger Kleinarbeit viele Strukturen und Vernetzungen von Vereinen, Klöstern und öffentlichen Instanzen aufgebaut, die alle dazu beitragen, Rehna in weitem Umkreis bekannt zu machen und Scharen von Gästen herbeizulocken, ein nicht unwesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung Rehnas."

Des Weiteren fordern die Kulturfreunde Rehnas "persönliche Animositäten außen vor" zu lassen, um gemeinsam eine Lösung zu finden, "damit unser gemeinsamer Kulturschatz nicht wieder im Dornröschenschlaf versinkt. Wir wünschen uns von unseren Stadtvertretern, ihre Entscheidung noch mal zu überdenken."

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