Zahl der Arbeitslosen im Land sinkt

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29. Februar 2008, 07:44 Uhr

Schwerin/Berlin - Die Zahl der Erwerbslosen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Februar um 1700 auf 144 200 gesunken und damit auf den niedrigsten Februar-Wert seit 1995. Die Quote liegt nun bei 16,3 Prozent nach 16,5 Prozent im Januar und 19,3 Prozent vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion Nord der Bundesarbeitsagentur gestern mitteilte. MV behält damit die „rote Laterne“ vor Sachsen-Anhalt, wo 15,8 Prozent ohne Arbeit sind.

Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse um 7500 auf 509 000 im Dezember 2007. Neue Arbeitsplätze seien vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen sowie im Gastgewerbe entstanden, hieß es. Die Berichte zu den einzelnen Geschäftsstellen finden sie weiter unten unter "weiterführende Links" .

Brandenburg fast unverändert

Die Zahl der arbeitslosen Menschen in Brandenburg hat sich im Februar kaum verändert. Ende Februar waren 198 297 Männer und Frauen erwerbslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Das waren 777 Arbeitslose weniger als im Januar und 24 852 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote in Brandenburg blieb mit 14,7 Prozent unverändert. Vor einem Jahr betrug sie noch 16,8 Prozent. Die Zahl der unbesetzten Stellen betrug Ende Februar 12 642, das waren 2561 weniger als vor einem Jahr.
Deutschlandweit ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht gesunken. Den Angaben zufolge waren im Februar 3,617 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,6 Prozent.

In Ostdeutschland muss allerdings teilweise jeder fünfte Beschäftigte von Armutslöhnen leben. Der Chef des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Prof. Joachim Möller, plädiert deshalb für einen Mindestlohn mit Augenmaß.

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