Wo sich Geld in Luft auflöst

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09. Oktober 2008, 08:42 Uhr

Wo sich Geld in Luft auflöst, weil Wärme und damit kostbare Ressourcen verpuffen – das ermittelt ein unabhängiger Energieberater vor Ort. Er notiert Haustyp und Baujahr und die Größe der beheizbaren Wohnfläche. Er untersucht die Dämmung von Wänden und Decken, sucht nach Wärmebrücken und ermittelt den Wärmebedarf des Hauses. Auf Basis der Gebäudeanalyse entwickelt er Maßnahmenpakete. Der Bund fördert die Vor-Ort-Beratung, wenn für das Haus bis 1994 der Bauantrag gestellt worden ist. Für Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es einen Zuschuss von 300 Euro. Der Hausbesitzer müsse mit einem Eigenanteil von 300 bis 400 Euro rechnen, so Michael Kurzmann.

Diese Beratung muss dann verschiedene Maßnahmen in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung gegenüberstellen. Werden Hinweise zur Stromeinsparung einbezogen, gibt es einen zusätzlichen Bonus von 50 Euro. Hinweise, wie man Energie einsparen kann, bekommen Verbraucher auch bei der Energieberatung der Verbraucherzentralen. Neben Sprechstunden direkt in den Beratungsstellen wird ein Fallmanagement vor Ort angeboten, das ebenfalls gefördert wird. Dadurch beträgt der Eigenanteil für diese Beratung nur 45 Euro. Und seit dieser Woche gibt es im Land den Energie-Check der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ – kostenlos.

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