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22. August 2017 | 15:14 Uhr

Schweriner See : Wissenswertes

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Experten gehen davon aus, dass der Schweriner See in der Eiszeit vor ungefähr 20000 Jahren entstanden ist: Gletscher „wanderten“ durch das Land. An der Stelle des heutigen Sees entstanden so Becken, in denen sich das Tauwasser der Gletscher sammelte und gemeinsam mit Kaninchen- und Ziegelwerder sowie Horst und Lieps den markanten See samt Inseln bildete. Der Schweriner See wird von kleineren Seen umgeben und fließt im Süden durch Stör und Störkanal zur Elde und weiter zur Elbe in die Nordsee ab. 

Der Wallensteingraben dient im Norden als Verbindung nach Wismar. Der See liegt westlich und südlich der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide. Der Abfluss über den Wallensteingraben zum Lostener See entstand ab 1531 mit einem Durchstich des Geländes  unter Herzog Albrecht VII. 1842 entschloss sich der Mecklenburgische Großherzog, einen Damm anlegen zu lassen. Die Baumeister Wier und Jatzow übernahmen die Bauleitung. Die Bauern aus der Umgebung Schwerins mussten so viel Erde ankarren, bis der Paulsdamm errichtet war. 1848 wurde die Trasse fertig gestellt und unterteilt den Schweriner See seitdem in Außen- und Innensee.

Der Wasserstand wird durch ein Wehr im Norden und die Schleuse in Banzkow im Verlauf der Stör-Wasserstraße reguliert.  Im Außensee befinden sich die Inseln Lieps, Horst und Rethberg, im Innensee die Schlossinsel, Kaninchenwerder und Ziegelwerder.

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erstellt am 09.Mai.2016 | 14:48 Uhr

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