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19. November 2017 | 19:04 Uhr

Wir wollen Know-How einbringen

vom

svz.de von
erstellt am 01.Aug.2012 | 10:14 Uhr

Heute erscheint das Buch "Dritte Generation Ost" im Berliner Christoph-Links-Verlag. Es ist eine Art Programm der "Dritten Generation Ostdeutschland". Benjamin Lassiwe sprach mit seiner Gründerin, der gebürtigen Rostockerin Adriana Lettrari.

Frau Lettrari, was ist die "Dritte Generation Ostdeutschland"?

Lettari: Die "Dritte Generation Ostdeutschland" sind die 2,4 Millionen Menschen, die zwischen 1975 und 1985 in der DDR geboren wurden. Heute verfügen sie aufgrund ihrer Transformationserfahrungen über Talente und Potenziale, die es einzubringen und zu nutzen gilt.

Warum haben Sie so ein Netzwerk gegründet?

Die Tatsache, dass ich aus Rostock stamme, war für mich nie mit Stolz und Selbstvertrauen verbunden. Und damit verbunden kam mir die Frage, ob es auch anderen Ostdeutschen so geht wie mir.

Was wollen Sie mit dem Netzwerk erreichen?

Wir sind mittlerweile mit rund 2000 Gleichaltrigen im Kontakt. Wir wollen unseren Beitrag für die weitere wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland leisten. Denn viele von denen, die auf der Suche nach Arbeit einst den Osten verlassen haben, haben immer noch ein hohes Gefühl der Verbundenheit mit der Region. Sie möchten ihr woanders erworbenes Know-How gern einbringen - haben ihren Lebensmittelpunkt heute aber oft woanders. Deswegen sind sie offen für Vernetzung und gegenseitigen Austausch.

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