Pro : Wir wollen entscheiden

Ronja Hingst,17 Jahre, Schülerin in Rostock
Ronja Hingst,17 Jahre, Schülerin in Rostock

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09. März 2014, 21:00 Uhr

 

Gerade uns Jugendlichen geht die Politik unseres Landes viel an, denn das was heute in der Politik entschieden wird, ist für uns, der Generation von morgen, von Bedeutung. Speziell die Bildungspolitik wird auf Landesebene beschlossen und da wollen wir mitentscheiden. Natürlich geht die Herabsenkung des Wahlalters einher mit ausreichender Aufklärung über Politik, aber auch da sehe ich keinen Grund zu Beunruhigung. Gerade in der Schule sprechen wir über das politische Geschehen in unserem Land in den unterschiedlichsten Fächern.

Wenn ich mir vorstelle, dass wir mit unserem Kreuz an der Wahlurne aktiv mitbestimmen können, nicht nur auf kommunaler Ebene, dann denke ich, wäre das auch für uns motivierender, sich mit Politik auseinanderzusetzen. Mit einer Herabsenkung des Wahlalters auf 16 würde die Altersgrenze der Erstwähler von etwa 20,5 Jahren auf 18,5 Jahren heruntergesetzt werden. Mengenmäßig vielleicht keine große Änderung würde diese Entwicklung jedoch neue Aspekte in landespolitische Debatten bringen.

Denn auch die Parteien wären dazu gezwungen, ihre Wahlprogramme auf uns als neue Wählergruppe abzustimmen. Ich bin dafür, dass das Wahlalter in M-V auf 16 Jahre herabgesenkt wird, damit wir als eine gesellschaftliche Gruppe eingeschlossen und nicht wie bisher ausgeschlossen werden.

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