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Drei Fragen an den Ortsvorsteher : „Wir stellen bei uns einiges auf die Beine“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

svz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 09:20 Uhr

Karl-Heinz Brüdigam ist seit zwölf Jahren Ortsvorsteher in Lindenberg.

Was zeichnet Lindenberg aus?
Karl-Heinz Brüdigam: Unser Ortsteil war schon seit jeher eine Siedlung ohne nennenswerte dorfgemeindliche Strukturen (keine Kirche, kein Verein, keine Feuerwehr). Und trotzdem gibt es bei uns Bürger, die sich um unseren Ortsclub gescharrt haben und einiges auf die Beine stellen, und das schon seit Jahren... Danke ! Da wir auch über keinen eigenen Haushalt verfügen und sozusagen am Tropf der Stadt hängen, ist es schon von Bedeutung, wenn örtliche Sponsoren Vorhaben finanziell unterstützen. Und das geschieht.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?
Natürlich unseren Ort. Er hat sich in den vergangenen Jahren zu einer ansehnlichen Wohnsiedlung entwickelt. Saubere Vorgärten, schmucke Häuser, Spiel- sowie ein Bolzplatz und noch viel, viel Wald – darauf sind wir Lindenberger stolz.
Ein besonderer Genuss ist, dank der guten Pflege durch den Betriebshof auch ein Spaziergang entlang der „Lüneburger Bahn“.

Was würden Sie sich von der Stadt, vom Landkreis wünschen?
Unserem Ortsteil fehlen notwendige finanzielle Mittel, um eigenständige kommunale Vorhaben zu realisieren. Von der anstehenden Kreisgebietsreform erwarte ich diesbezügliche Regelungen. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung gestaltet sich zunehmend besser, ist aber noch entwicklungsfähig. Von großer Bedeutung wird die Streckenführung der A 14 gerade auch für uns Lindenberger sein. Hier sind die Stadt und der Kreis in der Verantwortung, erhebliche Benachteiligungen für unsere Ortslage zu verhindern.

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