Drei Fragen an den Bürgermeister : „Wir sind wir“

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Volker Sielaff: Gemeinsam mit wenig Mitteln Gutes tun

von
25. Januar 2016, 13:26 Uhr

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Volker Sielaff: Das Wir-Gefühl. Wir sind wir. Man spürt, dass alle gemeinsam mehr für unser Dorf erreichen wollen. Mit der Zeit sind wir Künstler darin geworden, mit wenigen Mitteln Gutes für den Ort zu erreichen.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Das gibt es einiges. Auf jeden Fall den Marienstollen. Bis 1960 wurde hier Braunkohle unter Tage abgebaut. Der Eingang des Stollens ist heute noch zu besichtigen, der Stollen selber jedoch ist durch wasserführende Sande verschüttet. Dann natürlich die Salzquelle in Conow. Allein zwischen 1654 bis 1659 wurden hier insgesamt 7602 Scheffel Salz gewonnen. Heute ist es ein Naturdenkmal, das man am Ortseingang von Conow nicht verfehlen kann, wenn man von Malliß kommt. Auf Schautafeln wird hier der Salzabbau dokumentiert. Und wer weiß, vielleicht entsteht hier ja bald eine Schau-Saline. Sehenswert ist auch unser neuer Schulwald und der ganze Schulkomplex mit Turnhalle, Sportplatz, Grund- und Regionalschule.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass man sich unserer aktuellen Probleme annimmt. Unser Antrag auf Konsolidierungshilfe liegt leider immer noch auf Eis. Es heißt, man habe keine Leute, die sich damit befassen können, weil die derzeit wichtigere Probleme zu klären haben. Ich wünsche mir auch mehr Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit der Flüchtlingssituation.

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