zur Navigation springen

Drei Fragen an den Ortsvorsteher : „Wir leben mitten in der Natur“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Doreen Jeske ist Ortsvorsteherin von Garsedow. Der „Prignitzer“ fragte:

Was zeichnet Garsedow aus?

Es ist ein kleiner Ortsteil mit 29 Einwohnern. Um Kontakt zu pflegen, wird so einiges gemeinsam organisiert z. B. ein Neujahrsempfang, Dorfgrillen, Traditionsfeuer, Weihnachtsbaumschmücken und Frauentreff. Runde Geburtstage werden besonders bedacht, es wird die Hofeinfahrt entsprechend dem Anlass geschmückt oder der Jubilar erhält ein Ständchen.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Wir leben mitten in und mit der Natur. Auffällig ist, dass unser Ortsteil nur einseitig bebaut ist. Die Häuser stehen auf einer Warft, um diese vor dem Hochwasser zu schützen. Dies ist typisch für die Elbdörfer. Besuchern wird auffallen, dass unsere Häuser in der Dorfstraße für Fremde irreführend nummeriert sind. Die Dorfstraße 1 ist nicht etwa ein Haus am Beginn oder Ende der Straße, nein, es ist ein kleines zurückgesetztes Haus in der Dorfmitte. Diese Art der Nummerierung ist historisch begründet. Ein geschichtsträchtiger und sagenumwobener Ort ist der Wallberg, auf dem stand eine Burg. Heute stehen neben dem einstigen Wallberg zwei Hofstätten, welche man Wallhöfe nennt.

Was würden Sie sich von der Stadt, vom Landkreis wünschen?

Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist gut. Wir wünschen uns einen Verkehrsspiegel an der Kreuzung Dorfstraße/Landstraße. Uns Anwohnern ist nicht klar, warum intakte und gepflegte Natur umgegraben werden muss, um ein künstlich angelegtes Biotop zu erschaffen. Warum werden diese finanziellen Mittel nicht genutzt, um bestehenden Gewässern die dringend notwendige Pflege zukommen zu lassen?
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen