Splitter : Wir in Zahrensdorf

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16. November 2015, 13:06 Uhr

Blick aus der Klosterkirche  hinüber auf  Warmhaus (l.) und  Gutspächterhaus.
Blick aus der Klosterkirche hinüber auf Warmhaus (l.) und Gutspächterhaus.
 

Ort der Geschichte in die Zukunft geführt

Das Antoniterkloster ist 1222 als Präzeptorei und Hospital gegründet und 1589 in  eine Pfarrkirche umgewandelt worden. Zur Anlage gehören neben der spätgotischen Kirche, die auch heute noch die räumliche Situation in Tempzin dominiert, und der Klosterruine auch die Pilgerherberge Kloster Tempzin mit Gutspächterhaus von ca. 1880  und   Warmhaus von 1496. Letzteres diente  einst als Krankenstation für die Mutterkornvergifteten des Mittelalters und bot  Pilgern Obdach. Nach  aufwändiger Sanierung und  Innenausbau  des Warmhauses  mit Kapelle ist es nun wieder für die Zukunft nutzbar. Die Klosterkirche gehört seit 1589 zur evangelischen Pfarrei. 

Seit 2012 gibt es auf dem Gelände auch eine kleine Rundkapelle, die zu Ehren  Birgitta von Schweden Drei-Einigkeits-und Birgittenkapelle genannt wurde. Die Leitung des Klosters hat Doris Mertke inne.

Auf Weg zur Gemeinde Kloster Tempzin

Die Feuerwehr hat es bereits vor Jahren vorgemacht:  Dass  heute zwei Orte im Namen  stehen, geht  auf den öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Zusammenlegung der freiwilligen Feuerwehren  Zahrensdorf und Langen Jarchow im Jahr 1991 zurück.

Nun wollen sich auch die beiden Gemeinden zusammenschließen. Nach dem die Gemeindevertretungen in der Vorwoche die Fusionsverträge genehmigt haben, müssen am 20. Oktober 2015 der Amtsausschuss und am 5. November 2015 der Kreistag Ludwigslust-Parchim  zustimmen. Dann wird der öffentlich-rechtliche Vertrag bekannt gemacht und die Wahlausschreibung erfolgt.  Denn Gemeindevertreter und Bürgermeister der  neuen, größeren Gemeinde mit dem Namen „Kloster Tempzin“ werden für die laufende Wahlperiode, die bis 2019 andauert, neu gewählt. Und auch nur für diese Zeit werden es dann zehn Gemeindevertreter plus Bürgermeister sein.

Feuerwehrmann zu sein,  ist Berufung

Horst Rausch
Horst Rausch
 

Die Freiwillige Feuerwehr Zahrensdorf-Langen Jarchow hatte 2015 Grund zum Feiern: ihr 80-jähriges Gründungsjubiläum. „Feuerwehrmann zu sein, ist kein Beruf, sondern Berufung“, sagt Horst Rausch, Wehrführer seit 2005, was  dies Ehrenamt für ihn ausmacht. Er gehört seit 1974 dazu, aufgenommen in der  FFw Langen Jarchow. 1994 gründete sich  eine Jugendfeuerwehr,  der heutige Wehrführer war erster Jugendwart. Seit  sechs Jahren füllt Dieter Nuklies dies Ehrenamt mit viel Engagement aus. Die Jugendwehr zählt 14 Mitglieder aus Zahrensdorf und Langen Jarchow. Neben dem Feuerwehr-Einmaleins  gibt es für die Jugend Spaß u.a. im Zeltlager und am 17. Oktober auf der Go-Kartbahn.

Dieter 
Nuklies
Dieter Nuklies
 
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