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Drei Fragen an den Bürgermeister : „Wir haben das Glück der geografischen Lage“

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erstellt am 15.Feb.2016 | 14:15 Uhr

Herr Schilling, was zeichnet die Gemeinde aus? 
Wir haben hier engagierte Menschen, eine einmalige Natur und  sogar eine eigene Autobahnanbindung in Richtung Hamburg und Berlin. Wir haben viele Betriebe im Ort und auf dem Businesspark an der A 24. Die Feuerwehr, die Kita, der Förderverein, der Reit- und Fahrverein, der Sportverein und die Feuerwehrkapelle sorgen für ein abwechslungsreiches Leben. Wir haben hier eben das Glück der geografischen Lage.

Was will die Gemeinde tun, um auch zukünftig bestehen zu können?Einen Teil unserer Hausaufgaben haben wir bereits im Jahre 2004 gemacht, als sich die Gemeinden Lüttow und Valluhn zusammenschlossen. Damit besitzen wir eine gute Ausgangslage für die Zukunft, die wir erhalten und ausbauen müssen. Das betrifft u.a. die Förderung der Kinder und Jugend, und wir müssen uns als Wohnstandort für die ältere Generation fit halten. Ganz wichtig ist uns eine aufgabengerechte Finanzierung für all die Vorhaben. Schließlich garantieren wir durch das gemeinsame Gewerbegebiet „Businesspark A 24“ zusammen mit Gallin und dem Landkreis mehrere tausend Arbeitskräfte und sehr hohe Steuereinnahmen.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Auch der Landkreis sollte sich als Teil der kommunalen Familie  genauso am Kampf um eine aufgabengerechte Finanzierung beteiligen. Der Landkreis sollte über eine Funktional- und Strukturreform nachdenken, um gegebenenfalls Doppelfunktionen mit Ämtern und Gemeinden abzubauen. Ich wünsche mir weniger hochpolitische Debatten im Kreistag, die oft genug nur Stellvertreter- und Schaufensterdebatten für den Landtag darstellen.  Und ich wünsche mir weiter eine gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis, was die Kooperation mit der Kita und dem Businesspark betrifft.

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