Drei Fragen an den Vellahner Bürgermeister : „Wir haben alles, was eine Stadt auch hat“

Bürgermeister Ulrich Stein
Bürgermeister Ulrich Stein

Vellahn will in diesem Jahr seine Bedeutung als ländlicher Zentralort weiter ausbauen

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18. Januar 2016, 09:41 Uhr

Ulrich Stein ist noch nicht lange Bürgermeister der Großgemeinde Vellahn. Er kommt aus der Verwaltung und hat zusammen mit seiner Vertretung viele wichtige Großprojekte soweit weiter verfolgen können, dass sie jetzt vor der Umsetzung stehen.

Was macht Vellahn aus?

Da muss ich weit ausholen. Unsere Gemeinde ist vor allem wegen ihrer Größe und ihrer vielen Orte und Ortsteile etwas ganz Besonderes. Schließlich sind wir die flächenmäßig größte Gemeinde in einem der größten Landkreise Deutschland. Und da kommt es eben ganze besonders darauf an, dass wir unseren Menschen möglichst viel vor Ort bieten. Und dafür steht Vellahn. Formal sind wir ein Dorf, aber wir haben alles, was eine kleine Stadt auch hat. Schule, Kindergarten, Arztpraxen, Banken, Supermärkte, Apotheke, Bäcker, Fleischer und sehr viele andere kleine Gewerbebetriebe. Zusammen mit den vielen Vereinen, die wir haben, macht es das Leben lebenswert. Und die Großgemeinde Vellahn konnte und kann auf die Vorarbeit der sieben Vorgängergemeinden aufbauen, die sich alle gekümmert haben.

Was hat sich die Gemeinde zukünftig vorgenommen?

Wir wollen das alles ausbauen und festigen. Da wird das Jahr 2016 ein ganz Entscheidendes. Nach vielen Ankündigungen und Vorbereitungen sind wir soweit, dass gebaut werden kann. Es geht um den neuen Kindergarten, es geht um das neue Baugebiet „Am Berge“ und es geht nicht zuletzt um das betreute Wohnen. All das wird in diesem Jahr in Angriff genommen und umgesetzt. Und dann gibt es noch andere Projekte, wie z. B. der Neubau des Konsum-Marktes. Das alles wird Vellahn verändern, da bin ich mir sicher.

Was erwarten Sie sich vom Landkreis?

Dass er uns endlich die Luft zum Atmen lässt. Bei allem Verständnis, aber die Kreisumlage muss deutlich sinken. Wie das gemacht wird, ist mir egal. Sicher ist das Land da wohl eher in der Pflicht sich nicht mehr auf Kosten der Kommunen zu sanieren.Wir brauchen schlicht mehr Mittel.

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