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"Wir dürfen nie vergessen, was in Auschwitz geschah"

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erstellt am 27.Jan.2012 | 06:50 Uhr

Schwerin | 67 Jahre nach der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz hat der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in einer Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. "Die Erinnerung an alle Opfer der nationalsozialistischen Diktatur zwischen 1933 und 1945 wach zu halten, das ist das Mindeste, was wir heute für sie tun können", sagte Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) gestern in Schwerin. Dass mittlerweile 21 Prozent der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland nichts mit dem Begriff Auschwitz anfangen könnten, sei "ein kollektives Versagen", kritisierte sie. "Wir können und dürfen nie vergessen, was in Auschwitz geschah", betonte sie. Auch in der heutigen Zeit dürften Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus nicht toleriert werden, forderte die SPD-Politikerin. Die Morde durch den rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) führten erneut vor Augen, wozu Fremdenfeindlichkeit und Hass führen könnten. Die geistigen Wurzeln reichten in die Zeit des Nationalsozialismus zurück und würden in der Programmatik der rechtsextremen NPD wiederbelebt. Auschwitz-Birkenau im besetzten Polen war das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Mehr als 1,1 Millionen Menschen kamen dort ums Leben - die meisten davon waren Juden.

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