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16. Dezember 2017 | 10:22 Uhr

Wie zufrieden sind Die Bürger?

vom

svz.de von
erstellt am 19.Aug.2013 | 07:52 Uhr

Die Mehrheit der Mecklenburger und Vorpommern ist mit ihrer Landesregierung zufrieden. Wie die große Umfrage des Bielefelder Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag unserer Zeitung ergab, bescheinigen 55 Prozent der Befragten dem Kabinett von Erwin Sellering gute Arbeit. Das ist ungewöhnlich. In den letzten fünf Jahren stand immer die Frage: Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Das jetzige Arbeitszeugnis nach den ersten zwei Jahren von Rot-Schwarz in dieser Legislatur fällt vorwiegend positiv aus. Kaum mehr als ein Drittel der Bürger ist unzufrieden mit dem, was Sellering und Co. bei Wirtschaftsansiedlungen und an den Schulen, in der Haushaltsführung und bei der Energiewende erreicht haben.

Dabei müsste man manche Frage schon stellen: Was wurde aus Sellerings Frauen-Offensive? Wie steht es mit der Inklusion, nachdem Bildungsminister Mathias Brodkorb das Vorhaben zunächst stoppte? Was ist mit dem Bürgerdialog der Regierung? Was ist mit dem Mindestlohn, wenn immer noch 45 Berufsgruppen im Land tariflich unter 8,50 Euro bezahlt werden? Haben sich die Wähler damit abgefunden? Nein, natürlich nicht. Bei den 30- bis 59-Jährigen fällt das Urteil zur Arbeit der Landesregierung deutlich schlechter aus. Also bei denjenigen, die im Arbeitsprozess stehen bzw. stehen sollten, aber arbeitslos sind, sehen die Rot-Schwarz kritisch. Hier ist nahezu die Hälfte unzufrieden. Bei den Sympathisanten von Linkspartei und Bündnisgrünen überwiegen sogar die Negativ-Stimmen. Allerdings ist bei den Jungen bis 30 Jahre das Lob ungewöhnlich hoch. 70 Prozent sind mit dem Kabinett Sellering glücklich.

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