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25. November 2017 | 12:30 Uhr

Kommentar : Wenig verlockend

vom

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2017 | 19:27 Uhr

12 Millionen Euro nach gerade nur einem Jahr Arbeit? Die geschasste VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt hat die Debatte über Managergehälter und Millionen-Boni noch einmal kräftig befeuert. Die glückselige SPD und ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz wollen das Thema jetzt nutzen, um  bei den Wählern zu punkten. Obergrenzen für das üppige Salär der Konzernlenker per Gesetz, lautet die populäre Forderung. Auch wenn die Gier der Manager in manchen Vorstandsetagen empörend ist, so ist es nicht Aufgabe des Bundestages,  das Gehaltsgefüge zu diktieren. Heute sind es die Manager, morgen vielleicht Film- oder Popstars und übermorgen Profifußballer, denen der Staat vorschreiben will, was sie in ihrem Job verdienen dürfen und was nicht. Ein gesetzliches Höchsthonorar würde wohl nicht nur vor den Gerichten kaum bestehen, sondern auch den Standort Deutschland für manch eine internationale Führungskraft unattraktiv machen.

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