Wende im iPhone-Streit von Apple und FBI

von
30. März 2016, 10:00 Uhr

Ein Prozess zwischen der US-Regierung und dem iPhone-Hersteller Apple um den Zugang zu Handy-Daten scheint zu platzen. Anwälte der US-Bundespolizei FBI erklärten, mit Hilfe von Dritten sei möglicherweise ein Weg gefunden worden, ohne Zutun von Apple an die benötigten Handy-Daten zu kommen. Das Gericht sei um Aufschub gebeten worden. Nach Angaben der US-Regierung werde es einige Zeit dauern, um zu prüfen, ob das Verfahren tatsächlich funktioniert. Sollte es klappen, bestünde keine Notwendigkeit mehr, Hilfe von Apple zu beanspruchen, hieß es.

Der iPhone-Hersteller und die US-Regierung liefern sich seit Wochen eine erbitterte Schlacht über die Frage, ob die Regierung Zugang zu den Daten bekommen muss. Apple sperrt sich, weil es den Datenschutz im Ganzen in Gefahr sieht.

Im Februar hatte ein Gericht Apple aufgefordert, eine neue Software-Version aufzuspielen, damit gespeicherte Daten nicht mehr dann zerstört, wenn zu oft ein falsches Passwort eingegeben wird.

In die Debatte hatte sich auch US-Präsident Barack Obama eingeschaltet, der zu einem Kompromiss aufrief.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen