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18. November 2017 | 00:12 Uhr

Hintergrund : Welches Ei ist im Keks?

vom

svz.de von
erstellt am 16.Mai.2014 | 19:31 Uhr

Die Bundesländer fordern  einen neuen Anlauf für mehr Informationen auf den Verpackungen.

Was genau wollen die Länder?

Die Verbraucherminister machen sich dafür stark, dass auch bei verarbeiteten Produkten mit Eiern die Haltungsart der Hennen auf der Packung gekennzeichnet wird. Dafür solle sich die Bundesregierung auf EU-Ebene einsetzen, forderten die Ressortchefs.

Welche Haltungsformen gibt es überhaupt? 

Die lange umstrittenen Legebatterien sind in Deutschland und der EU seit einigen Jahren verboten. Zwei Drittel der Hennen hierzulande sind laut Bundesagrarministerium in Bodenhaltung untergebracht – meist in großen Gruppen mit mehreren tausend Tieren. Rund 16 Prozent leben in Freilandhaltung, bei der es noch einen zusätzlichen Auslauf gibt, acht Prozent in ökologischer Haltung. In „Kleingruppen“-Käfigen mit etwa 65 Tieren werden etwa zwölf Prozent der Hennen gehalten.

Welche Eier sind bei Kunden am beliebtesten? 

Tatsächlich kaufen Konsumenten in Deutschland inzwischen zu weit mehr als 90 Prozent Eier aus Boden-, Freiland- und Ökohaltung.

Wie geht es weiter? 

Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) zeigt sich offen für die Überlegungen der Länder, gibt aber zu bedenken: „Das Thema ist nicht einfach zu realisieren.“ Zu regeln wäre es auf europäischer Ebene. Eine Methode zum bewussten Verzicht auf Käfigeier in Fertigprodukten gebe es übrigens schon, sagt Minister Schmidt: So könne der Verbraucher einfach Waren mit dem Bio-Logo kaufen.

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