Nicht mit Weißmehl verwechseln : Weizenmehl ist ungesund

23-68926234.JPG

von
09. März 2015, 18:01 Uhr

Aus den USA kommend ist momentan ein Trend zu beobachten, Weizen und Gluten für sämtliche ernährungsabhängigen Erkrankungen verantwortlich zu machen. „Dabei wird jedoch teilweise der Begriff Weizenmehl mit Weißmehl verwechselt“, sagt Sina Heinrichs. Weißes Mehl hat weniger Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente als die Vollkornvariante einer Getreidesorte, die man deshalb eher bevorzugen sollte. Auch andere Mehlsorten wie Dinkel, Hafer oder Roggen können als Nicht-Vollkornvariante angeboten werden. „Man kann also nicht pauschal davon ausgehen, dass Weizen schlechter als eine andere Getreidesorte ist“, so die Ernährungsexpertin.

Hinzu kommt: Gluten gibt es nicht nur in Weizen, sondern auch in anderen Getreidesorten. An einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden außerdem nur 0,5 bis 1 Prozent der Bevölkerung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen