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18. November 2017 | 02:14 Uhr

Weitere Spuren führen nach Deutschland

vom

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2013 | 07:13 Uhr

Berlin/Genf | Im europäischen Pferdefleisch-Skandal weisen weitere Spuren nach Deutschland. Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé entdeckte nicht deklarierte Anteile von Pferdefleisch in seinen Tiefkühlprodukten. Dabei gehe es um Zulieferungen aus Deutschland, teilte das Unternehmen mit. In Italien und Spanien seien zwei Nudelgerichte vom Markt genommen worden. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) rechnet mit weiteren Funden. Zur Aufklärung des Skandals seien grenzüberschreitende Ermittlungen nötig. Es sei zu vermuten, dass es sich um legal geschlachtetes Pferdefleisch handele, das "irgendwo auf der Strecke umgewidmet" worden sei, sagte Aigner.

Nestlé erklärte, die betroffenen Produkte seien aus Fleisch eines niedersächsischen Produzenten hergestellt worden. Der Anteil von Pferdefleisch in "Buitoni Beef Ravioli" und "Beef Tortellini" lag bei mehr als einem Prozent. Sie seien vom Markt genommen worden.

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