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Splitter : Wehr blickt auf Tradition bis 1897 zurück

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Brandmeister Detlef Madaus hat gerade Jubiläum gefeiert. Seit 20 Jahren ist er Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Dambeck. Die Blauröcke aus der kleinen Gemeinde können auf eine lange Tradition zurückblicken. 1897 wurde auf Anweisung des damaligen Domäneverwalters der Bau eines Gerätehauses veranlasst, was gleichzeitig die Gründung der Dambecker Löschgruppe mit sich brachte.

Heute hat die Wehr 40 Mitglieder, davon 16 verfügbare Kameraden. Acht sind Ehrenmitglieder. Der Rest arbeitet außerhalb. Zwar halten sich die Einsätze mit null- bis fünfmal im Jahr in Grenzen, trotzdem arbeiten die Kameraden – die Dambecker haben eine Wehr mit Grundausstattung – ständig an ihrer Einsatzbereitschaft.

Die Trauerschnallen, ein Programmkracher aus der zurückliegenden Saison.
Die Trauerschnallen, ein Programmkracher aus der zurückliegenden Saison. Foto: Archiv
 

Halbes Dorf ist im Karnevalsfieber

136 Mitglieder hat der Dambecker Karnevalsverein, sagt Präsident Matthias Günther. Das ist nahezu die Hälfte der Dorfbevölkerung. Den Verein gibt es seit 1999. Damals hatten 52 Personen den Karneval ins Leben gerufen. Die Dambecker zelebrieren den rheinischen Karneval mit Elferrat, der kleinen und großen Funkengarde sowie einem Prinzenpaar. Sie sind im Karneval-Landesverband MV organisiert. Gerade haben sie ihre 17. Saison gefeiert – im Speicher, der Feier-Location des Ortes.

Ziel: Nachhaltiges Wirtschaften

„Wir versuchen stets, nachhaltig zu wirtschaften.“ Das sagt Barbara Willer, die gemeinsam mit ihrem Bruder Matthias Günther den Dambecker Rinderhof betreibt. Der Betrieb besteht in diesem Jahr 25 Jahre. 25 Beschäftigte und zwei Auszubildende machen das Unternehmen aus. Nachdem die frühere Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) liquidiert war, folgte 1991 der Neuanfang. Ursprünglich direkt im Dorf ansässig, wurde 1993/94 am Dorfrand neu gebaut. Die Felder und Wiesen, die der Landwirtschaftsbetrieb bearbeitet, erstrecken sich über drei Gemeinden. 2011, aus Anlass des 20-jährigen Bestehens, waren alle Verpächter eingeladen, weil Barbara Willer und Matthias Günther ihnen Dank sagen wollten für die gute Zusammenarbeit. „Unser Betrieb ist zukunftsfähig“, schätzt die Chefin heute ein. „Wir hoffen, das Unternehmen durch die gegenwärtige Milchkrise zu bringen. Einfach ist das nicht. Seit 2014 sind die Milchpreise im Keller“, so Barbara Willer.

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