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11. Dezember 2017 | 20:07 Uhr

Was VW-Fahrer wissen müssen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Es ist durchaus symbolträchtig: Mit dem wuchtigen Pickup Amarok hat VW Ende Januar den Mammutrückruf im Zuge des Abgas-Skandals begonnen. Alleine in Deutschland müssen 2,4 Millionen Fahrzeuge nachgebessert werden. Ab Februar folgt das Modell Passat. Wichtige Fragen und Antworten.

Müssen die betroffenen

Autobesitzer selbst aktiv

werden?

Nein, VW wird die Halter von sich aus mit Briefen informieren. Die Adressen liefert das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Post bekommen auch die Audi-, Seat- und Skoda-Besitzer. Wer noch nicht sicher weiß, ob sein Auto betroffen ist, kann auf speziellen Internetseiten jeder Marke nachschauen. Dazu ist nur die Fahrgestellnummer einzugeben.

Welche Modelle ruft der

Konzern zuerst in die

Werkstatt?

Den Anfang machen im ersten Quartal konzernweit die Motoren mit zwei Litern Hubraum. VW startete mit dem Amarok 2.0 TDI und Euro-5-Abgasnorm. Ab dem 30. Mai sollen die betroffenen 1,2-Liter-Motoren folgen. Als nächstes ist der Passat an der Reihe: ab dem 29. Februar geht die Modellreihe in den Rückruf. Ab der zweiten Septemberwoche will der Konzern die 1,6-Liter-Motoren abarbeiten.

Wie lange dauern die

Arbeiten?

Die Arbeitszeit soll generell für die Zweilitermotoren rund eine halbe Stunde betragen, besagt ein VW-Papier. Im aktuellen Schreiben an die Amarok-Kunden kalkuliert VW „je nach Arbeitsumfang zwischen 30 Minuten und 1 Stunde“. Wie auch bei den 1,2-Liter-Maschinen reicht hier eine Software-Änderung. Bei den Motoren mit 1,6 Litern muss neben der Software auch noch ein Bauteil montiert werden. Das soll in weniger als einer Stunde erledigt sein.

Müssen sich Besitzer

betroffener Fahrzeuge

am Rückruf beteiligen?

„Der Hersteller ist verpflichtet, die Abgasmanipulation zu beseitigen“, sagt KBA-Sprecher Stephan Immen. Deshalb sollten auch die betroffenen Besitzer mitwirken. Im Zweifel erlischt die Betriebserlaubnis; zum Beispiel, wenn sich der Kunde weigert, mit dem betroffenen Auto in die Werkstatt zu fahren. VW wirbt um einen zeitnahen Besuch, um das Problem zu lösen.

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