Was sind Wahlmänner?

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05. November 2008, 05:39 Uhr

In den USA entscheidet das Volk nur indirekt über den Präsidenten. Gewählt wird der erste Mann im Staate vom so genannten Electoral College, einem Gremium von 538 Vertretern der einzelnen Bundesstaaten und des District of Columbia mit der Bundeshauptstadt Washington. Jeder Staat stellt so viele Wahlmänner oder -frauen, wie er Abgeordnete und Senatoren im Kongress hat. Das macht bevölkerungsreiche Staaten wie Kalifornien, New York und Florida besonders mächtig. Um Präsident zu werden, sind mindestens 270 Stimmen im Electoral College nötig. Die Vertreter in dem Wahlgremium votieren traditionell für den Kandidaten mit den meisten Stimmen in ihrem Bundesstaat. Nach dem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Wahlsystem ist nicht ausgeschlossen, dass ein Kandidat US-weit die meisten Wählerstimmen erhält, aber trotzdem nicht Präsident wird. Die Website "Pollster" zählte zuletzt 311 Wahlmänner für Obama, CNN 291.

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