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22. November 2017 | 19:42 Uhr

Was sind gerichtlich bestellte Betreuer?

vom

svz.de von
erstellt am 02.Apr.2012 | 05:32 Uhr

• Wie der Name schon sagt, entscheidet ein Richter über die Einsetzung eines gerichtlich bestellten Betreuers.

• Die Betreuer sind selbstständig und unterstützen Menschen, die aufgrund von körperlichen, psychischen oder sozialen Problemen Hilfe bei Behördengängen, mezinischer Versorgung, bei Finanzgeschäften oder rechtlichen Fragen brauchen.

• Die Betreuung ist keine Vormundschaft, sondern eine Unterstützung des Klienten, dessen Selbstständigkeit möglichst umfangreichen erhalten werden soll.

• Trotz Betreuung bleibt die Geschäftsfähigkeit des Betreuten erhalten.

• "Hilfe zur Selbsthilfe", lautet das Motto der Betreuung.Auch deshalb muss die Betreuung nicht ein Leben lang laufen, sondern kann bei Besserung der Lebenssituation aufgegeben werden.

• Ziel der Betreuungsarbeit ist es, den Klienten mit möglichst umfangreich mit Hilfsangeboten zu verknüpfen und zu vernetzen.

• Ziel ist also Organisation und nicht eine Vollzeitbetreuung zum Einkaufen oder für Arztbesuche.

• Viel Zeit bleibt den Betreuern nicht: Meistens bekommen sie für die Betreuungsarbeit dreieinhalb Stunden pro Monat bewilligt.

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