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15. Dezember 2017 | 23:00 Uhr

Hintergrund : Was drin ist, muss drauf stehen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auf verpackten Lebensmitteln müssen in Deutschland für Verbraucher ersichtlich bestimmte Angaben vermerkt sein:

Die Bezeichnung des
Lebensmittels muss – anders als Produktnamen wie zum Beispiel „Schokotraum“ – unmissverständlich sein.

In der Regel müssen alle
Zutaten absteigend nach
ihrem Gewichtsanteil aufgelistet werden. Wichtige Allergene sollen hervorgehoben werden.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, wie lange bei richtiger Lagerung spezifische Eigenschaften wie Farbe, Konsistenz und Geschmack, mindestens erhalten bleiben.

Das Verbrauchsdatum nennt bei sehr leicht verderblichen Lebensmitteln hingegen den letzten Tag, an dem sie noch verzehrt werden dürfen.

Bei einigen Lebensmitteln, darunter frisches Obst und Gemüse, Eier und Rindfleisch, muss die
Herkunft angegeben werden.

Tierische Lebensmittel tragen das ovale
Identitätskennzeichen. So kann der letzte Betrieb, der das Lebensmittel verarbeitet oder verpackt hat, ermittelt werden.

Die Losnummer gibt an, aus welcher Charge das Produkt stammt. Das erleichtert Rückrufe.

In der Nährwerttabelle sind der Energiegehalt und der Anteil der Nährstoffe angegeben.

Die Nettofüllmenge nennt Stückzahl, Gewicht oder Volumen.

Das Unternehmen, das für das Produkt verantwortlich ist, muss seine Firmenanschrift mitteilen.

Auf Getränken mit mehr als
1,2 Volumenprozent Alkohol muss der Alkoholgehalt angegeben sein.

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