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Drei Fragen an den Bürgermeister : „Was das Herz begehrt“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gallin entwickelte sich zu einer modernen Gemeinde

Herr Müller, was zeichnet die Gemeinde aus?

Gallin ist ein sehr altes Dorf und hat sich zu einer modernen Gemeinde entwickelt und ist Teil des Business-Parkes an der A 24. Im Ort haben wir u.a. einen Bio-Landwirtschaftsbetrieb, eine Bäckerei, einen Fensterbaubetrieb, eine Bauschlosserei, einen Malerbetrieb, eine Gaststätte, einen Kindergarten, eine Feuerwehr, einen Sportverein mit Sportplatz, einen Kinder- und Jugend-Treff, einen Fanfarenzug, Eigenheimsiedlungen, also alles was das Herz begehrt. Unsere Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut. Auf unserem Baugebiet am Eichenweg sind übrigens noch Bauplätze zu haben.

Was will die Gemeinde tun, um auch zukünftig bestehen zu können?

Wir bereiten gegenwärtig die Erweiterung unserer Kindertagesstätte vor und werden auf insgesamt 77 Plätze erweitern. Planung und Bauantrag sind eingereicht. Das ist unser Hauptthema.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Als ich noch Mitglied des Kreistages war, lag die Kreisumlage bei 24 Prozent, jetzt beträgt sie 44,4 Prozent. Da ist die Frage natürlich berechtigt, woher die Kommunen das Geld dafür hernehmen sollen. Ich bin der Meinung, dass die Verteilung gerechter erfolgen sollte, damit die Gemeinden Mittel haben für eigene Investitionen.

Auf unsere Gemeinde trifft das aber nicht zu, wir bekommen keine Schlüsselzuweisungen, wir leben von unseren Rücklagen. Das Finanzausgleichsgesetz (FAG) hat uns 2010 kalt erwischt, weil wir Sonderumlagen an das Land zahlen müssen. Das Land interessiert sich nicht dafür, welche Aufgaben eine Gemeinde erfüllt, sondern wie die Einnahmesituation ist.

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