Warentests

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27. August 2009, 06:50 Uhr

DVD-Rekorder mit guten Bildern
Beim Kauf eines DVD-Rekorders mit Festplatte kann der Kunde offenbar nicht viel falsch machen: Der aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge liefern alle aktuellen Modelle ein „gutes“ Bild. Das berichtet die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 9/2009). Jedes der acht geprüften Geräte hat zudem eine „sehr gute“ Tonqualität. Testsieger wurden die Panasonic-Rekorder DMR-EH595EG und DMR-EX79EG (mit DVB-T). Dahinter landeten zwei Geräte von Sony (RDR-AT100 und RDR-AT205), die ebenfalls die Gesamtnote „gut“ erhielten sowie der RHT497H von LG.

Getestet wurden auch drei Modelle mit eingebautem VHS-Videorekorder. Diese Geräte wurden jedoch nur mit „befriedigend“ bewertet. Hier bemängelten die Experten vor allem den hohen Stromverbrauch.

Schwach beim Spülen
Wassersparende Waschmaschinen der Effizienzklasse A haben nur eine schwache Spülleistung. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von elf Frontladern. Der niedrige Wasserverbrauch könne dazu führen, dass Rückstände von Waschpulver in der Wäsche bleiben. Deshalb rät die Stiftung, von Zeit zu Zeit bei 60 Grad mit Vollwaschmittel zu waschen, damit keine Keime in der Maschine entstehen.
Im Gesamturteil erhielten sieben der elf Waschmaschinen die Note „gut“, zwei schnitten „befriedigend“ und zwei „mangelhaft“ ab. Die Bestnote erhielt das teuerste Modell, das durchschnittlich 1020 Euro kostet. Gute Maschinen bekommen Verbraucher den Angaben zufolge aber auch schon für rund 560 Euro. In puncto Waschergebnis und Handhabung erbrachten alle Maschinen solide Ergebnisse.

Enttäuschende Apfelsäfte
Apfelsaft liegt auf der Beliebtheitsskala der Deutschen vor Orangen- und Traubensaft bei Fruchtsäften auf Platz eins. Im Test der Stiftung Warentest enttäuschten aber acht von 28 naturtrüben und klaren Apfelsäften im Gesamtergebnis. Zehn konnten in der Aromaqualität nicht überzeugen – drei waren darin sogar „mangelhaft“.

Aber es gab auch „gute“ Apfelsäfte. Von den 20 naturtrüben waren insgesamt acht „gut“, die besten davon waren Libehna, Albi und Penny/Paradiso.

Neun der 28 Produkte waren Apfelsäfte aus Konzentrat. Hierbei müssen beim Rückverdünnen des Konzentrats die Apfelaromastoffe, die bei der Konzentratherstellung verloren gegangen sind, wieder hinzugefügt werden. Bei Lidl/Vitafit und Beckers Bester war das nicht der Fall. Sie sind deshalb kein Apfelsaft im Sinne der Fruchtsaftverordnung und damit insgesamt „mangelhaft“.

Kochen mit Induktion
Kochen mit Induktion liegt im Trend – doch die Energieersparnis fällt geringer aus als oft angenommen. Dennoch kommt das Essen rund ein Drittel schneller auf den Tisch als mit den klassischen, strahlungsbeheizten Feldern. Pures Wasser kann man damit fast so schnell erhitzen wie mit einem Wasserkocher. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die 17 Einbaukochfelder, davon sieben mit Induktion, getestet hat. Durch ein elektromagnetisches Wechselfeld zwischen Glaskeramik und Topfboden wird bei den induktionsbeheizten Kochfeldern der Topf direkt erwärmt. Die Glaskeramik bleibt nahezu kalt. Das senkt zwar die Energiekosten, die Geräte selbst sind aber teurer als gewöhnliche Kochfelder.

Entwarnung gibt die Stiftung beim Strahlenschutz: Alle getesteten Geräte halten den EU-Grenzwert locker ein.

Feste Verträge zu unflexibel

Feste Mobilfunkverträge sind nicht nur unflexibel, sondern fast immer auch zu teuer. Im Tarifvergleich der Stiftung Warentest dominieren Guthabentarife ohne Grundgebühr mittlerweile die Hitlisten für fast alle Nutzungsarten. Während sich die Prepaidtarife für Wenigtelefonierer schon länger lohnen, kommen inzwischen auch Vieltelefonierer damit günstiger weg, heißt es in der September-Ausgabe der Zeitschrift „test“.

Insgesamt fünf Mobilfunkanbieter verlangen den derzeit günstigsten Tarif von 8 Cent pro Minute und SMS. Bei zwei von ihnen, igge & ko und solomo, können Kunden mit anderen Kunden des gleichen Tarifs sogar für nur 5 Cent pro Minute sprechen. Lediglich bei einem Nutzungstyp – Normaltelefonierer mit 90 Gesprächsminuten im Monat – steht noch ein Vertragstarif an der Spitze der Hitliste.


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