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23. November 2017 | 03:05 Uhr

Splitter : Wahrzeichen Zepelins

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 13:18 Uhr

Die Zepeliner Windmühle ist eines der Wahrzeichen des kleinen Ortes. Sie wurde um 1890 erbaut und war bis in die 1950er -Jahre in Betrieb. Die ansässigen Bäckereien nutzten die Mühle zum Kornmahlen, bevor sie von der LPG als Lagerplatz genutzt wurde. Der Landwirt Poppe Gerken kaufte die Mühle und restaurierte sie, um darin Veranstaltungen durchführen zu können. Es ist die einzige noch existierende Windmühle in der Region und diente unter anderem als Veranstaltungsort für die 100-Jahre-Gedenksteinfeier des Grafen von Zeppelin im Mai 2010. Vor drei Jahren verkaufte Gerken die Mühle an Benedikt Ley. Interessierte können das kleine Museum im Inneren der Mühle besichtigen. Die Windmühle ist ein Ort des Zusammenkommens für die Mitglieder der Gemeinde. Altennachmittage oder das örtliche Erntedankfest finden dort statt.

Verein wiederbeleben

Viele Oetteliner können sich noch gut an schöne Dorffeste, Sportveranstaltungen und den Frühjahrsputz in der Gemeinde – durchgeführt in der Regie der Dorfgemeinschaft Oettelin – erinnern. Seit der 725-Jahrfeier des Örtchens 2010 ruhen die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft. „Wir wollten aber den Dorfverein bestehen lassen“, erklärt Vereinschefin Edda Reinicke. Bei Gelegenheit könne dieser wieder aktiviert werden. Und es könnte bald schon wieder soweit sein. Denn das Schlemminer Forstamt ließ kürzlich wissen, dass es das Forsthaus in Schlemmin nicht erhalten könne. „Das wäre sehr schade“, so Reinicke, die sich vorstellt, dass im Dorfbild sehr markante Gebäude doch irgendwie zu Sanieren – mit vereinten Kräften. „Dafür brauchen wir allerdings Geldgeber“, sagt sie ganz offen, wo der Schuh drückt.

 

Zeppelin Gedenkstein. Foto: Archiv
Zeppelin Gedenkstein. Foto: Archiv
 

Beliebtes Ausflugsziel

Im Zepeliner Holz lockt ein mächtiger Granitfindling Wanderer aus nah und fern an. Denn dort steht ein Gedenkstein, der an Graf Ferdinand von Zeppelin und die Ursprungsstätte seines Geschlechts erinnert. Denn sein ältester bekannter Vorfahr, Heinrich von Zeppelin, wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1286 als Ritter im Dienste des Fürsten Heinrich von Werle-Güstrow erwähnt. Das Denkmal wurde 1910 eingeweiht.

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