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Splitter : Vorfreude auf das Krippenspiel in der Brunower Kirche

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 09:12 Uhr

Gesine Page fiebert wie ihre kleinen und großen Schützlinge schon dem Heiligabend entgegen. Und das auf ganz besondere Weise, denn am 24. Dezember führt sie mit Mädchen und Jungen aus Brunow und dem benachbarten Platschow ab 18 Uhr das Krippenspiel in der Kirche zu Brunow auf.

Und das nun schon zum zehnten Mal. „Elf Kinder sind mit dabei, angefangen von sechs Jahren, nach oben sind vom Alter her keine Grenzen gesetzt. Es ist eine bunte Mischung. Wir haben auch schon Erwachsene als Könige gehabt. Aber dieses Jahr lassen wir die Erwachsenen außen vor, weil es mit den Kindern auch gut geklappt hat“, so Gesine Page, die nicht nur in ihrer Kirchengemeinde aktiv ist, sondern auch noch im Chor der Kirchgemeinde Grabow mitsingt und alljährlich den Weltgebetstag der Frauen mitorganisiert. „Mit den Proben zu unserem diesjährigen Krippenspiel haben wir vor dem 1. Advent angefangen“, so die 51-Jährige. Am vergangenen Sonnabend gab es eine weitere Probe, damit auch dann an Heiligabend auch alles bestens klappt.

 

Roggenernte wie zu Großmutters Zeiten in Bauerkuhl.
Roggenernte wie zu Großmutters Zeiten in Bauerkuhl.
 

Traditionspflege wird groß geschrieben

Brunow ist ein sehr lebendiges Dorf. Gemeinsam mit den Ortsteilen erhielt die Gemeinde 2001 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden" eine Goldmedaille. Viele der alten Bauernhäuser sind liebevoll instand gesetzt worden.

Und die Brunower pflegen die Tradition. So trafen sich in diesem Jahr 34 ältere und jüngere Brunower auf Einladung des Dorfvereins in Bauerkuhl, um mit Gleichgesinnten wie zu Großmutters Zeiten in historischen Trachten und mit alten Gerätschaften das Korn einzubringen. Und es wurden auch fleißig Fotos geschossen, um das zum einen für die Dorfchronik und zum anderen im privaten Fotoalbum festzuhalten, als Zeitzeugnis für nachfolgende Generationen.

Vergangenheit und Gegenwart in der Landwirtschaft und Liebe zu ihrem Dorf - das wird nicht nur in Gesprächen am Feldrand lebendig, das wurde dann auch beim großen Festwochenende der Brunower bei ihrer 675-Jahr-Feier deutlich.

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