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15. Dezember 2017 | 13:21 Uhr

Vorbeugen ist besser

vom

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2013 | 06:54 Uhr

Ob Alkohol-, Nikotin- oder Medikamentenmissbrauch, Sucht in allen Ausprägungen ist bei den Deutschen verbreitet - und immer häufiger fehlen Arbeitnehmer wegen gesundheitlicher Folgen ihrer Sucht. Im Alarmruf der Kassen verbindet sich die Sorge um das gesundheitliche Wohl ihrer Versicherten mit der Angst, immer mehr und teure Folgeschäden zahlen zu müssen. Verhaltensänderungen wird man nicht bei jedem Einzelnen bewirken können, doch gilt es, die Angebote auszubauen. Es gibt die positiven Beispiele von Betrieben, in denen der Kampf gegen die Sucht groß geschrieben wird, indem den Betroffenen Hilfestellung gegeben wird, statt sie zu stigmatisieren. Die gestiegenen Anforderungen der Arbeitswelt sind gewiss einer der wesentlichen Faktoren, der Suchtgefährdete zu Süchtigen machen kann. Deshalb muss auch hier daran gearbeitet werden, Arbeit möglichst gut und so wenig belastend wie möglich zu organisieren. Grundsätzlich werden einerseits breite Aufklärungskampagnen, andererseits Therapieangebote benötigt. Mehr Geld für den Kampf gegen die Sucht sollte investiert werden. Es zahlt sich für den Einzelnen durch mehr Lebensqualität statt Abhängigkeit und drohender chronischer Krankheiten aus, für die Gesellschaft durch niedrigere Krankheitskosten und eine höhere Produktivität. Die Krankenkassen sollten die Suchtproblematik nicht nur beklagen, sondern von sich aus auch mehr für Vorbeugung ausgeben.

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