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Splitter : Von Ostorf aus in fremde Galaxien blicken

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 12:59 Uhr

Zum Glück hat Schwerin unter seiner Sternwarte auch ein Planetarium. So konnte der Tag der Astronomie Mitte März doch noch ein Erlebnis für die mehr als 200 Besucher werden. Die Mitglieder des astronomischen Vereins hatten die großen Fernrohre schon justiert, um nichtalltägliche Blicke auf den Mond und die Jupitermonde zu ermöglichen, als sich der Himmel kurz vor Einbruch der Dämmerung zuzog. So bildeten sich lange Schlangen vor dem Planetarium, wo Klaus Wetzel in seinen Vorführungen den aktuellen Sternenhimmel speziell für Kinder oder Erwachsene bequem im Sessel erläuterte.

Die fachliche Leitung der Veranstaltungen indes lag in den Händen des astronomischen Vereins. Dessen Mitglieder Torsten Menz und Dr. Frank Meyer zeigten im Ausstellungsraum echte Meteoriten und andere Raritäten sowie faszinierende Himmelsfotografie. „Ich bin begeistert. Das ist unglaublich, was man von Schwerin aus im Weltall fotografieren kann“, sagte Ingried Thiesen. „Am meisten aber hat mich beeindruckt, dass Doc Meyer im Juli ein Polarlicht über Schwerin im Bild festhalten konnte.“ Ganz oben auf der Aussichtsplattform war ungeachtet der Bewölkung auch viel los. Klaus Walden, Jürgen Bartels und Peter Schmiedeberg erläuterten den Besuchern die Beobachtungstechnik und gaben vielerlei Auskunft über die Sternwarte. Sie zeigten, wo bei klarer Sicht der Orion-Nebel und die Andromeda-Galaxie zu sehen sind.

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