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18. Dezember 2017 | 15:54 Uhr

Von Freitag bis Gestörter Geist

vom

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2012 | 10:34 Uhr

> Besser ein hübscher Name und viel Ärger oder ein abstoßender Name, der böse Geister schreckt? Im geistergläubigen Malaysia haben sich viele Eltern für Namen wie Ah Gong (Gestörter Geist), Karruppan (Schwarzer Kerl) und Chai Too (Schwein) oder Zaniah (Ehebrecherin) entschieden, um ihre Kinder vor Unheil zu bewahren. Da die Zahl der Erwachsenen, die unliebsame Vornamen ändern lassen wollten, stetig stieg, haben die Behörden nun etliche Namen auf eine Verbotsliste gesetzt. Neben den genannten Namen gehören Farben, Insekten sowie Obst- und Gemüsesorten dazu. Die Eltern behalten indes das letzte Wort. Für schreckliche Namen können sie immerhin noch einen Antrag stellen.

> In Ghana ist es beliebt, Kinder nach dem Tag ihrer Geburt zu benennen. Für jeden Wochentag gibt es Jungen- und Mädchennamen. So heißen Montagsmädchen Adwoa, Montagsjungen Kwadwo oder Kojo. Dienstags: Abena beziehungsweise Kwabena oder Kobena. Mittwochs: Akua oder Ekuwa beziehungsweise Kweku, Kwaku. Donnerstags: Yaa beziehungsweise Yaw oder Ekow. Freitags: Efua oder Afua beziehungsweise Kofi. Sonnabends: Ama oder Amma beziehungsweise Kwame. Sonntags: Esi, Akosua beziehungsweise Kwesi oder Akwasi.

Einer der weltweit bekanntesten Ghanaer, der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan, heißt also schlicht und einfach Freitag.

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