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Splitter : Von der Germanensiedlung zum Kulturverein

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 07:00 Uhr

Seit 1999 ist der Kulturverein nun schon in Lohmen aktiv – anfangs jedoch noch unter einem anderem Namen. „Gegründet haben wir uns als ,Germanensiedlung e.V.‘. Unser Ziel war es die touristische Infrastruktur in der Region zu entwickeln und einen frühgermanischen Hof aufzubauen“, erinnert sich der Vereinsvorsitzende Heinz Koch an die Gründungszeit. Mit den Jahren änderte sich das Konzept – ein Archäologischer Lehrpfad entstand, der bis heute existiert. 2006 kam das Dorfmuseum mit inzwischen fünf Standorten hinzu. „Nun stehen wir für den Erhalt des Dorfbildes und die Attraktivierung – gerade für junge Familien – ein“, sagt Koch. Die Töpferstube, der Landesverband zur Zucht altdeutscher Hütehunde und die Teestunde gehören heute ebenso zum Verein, wie das Seniorenschwimmen, der Rehasport und die Arbeitsgemeinschaft Traditionsfeste.

<p>Reha-Klinik-Geschäftsführer Rainer Fähnrich (r.) und sein Mitarbeiter  Mathias Behrens haben die Zukunft der Klinik fest im Blick. </p>

Reha-Klinik-Geschäftsführer Rainer Fähnrich (r.) und sein Mitarbeiter  Mathias Behrens haben die Zukunft der Klinik fest im Blick.

 

Größte Reha-Klinik nördlich von Berlin

Seit 20 Jahren helfen die rund 200 Mitarbeiter der Reha-Klinik  am Garder See in Lohmen ihren Patienten wieder auf die Beine. „Die Klinik ist – wie viele andere – Anfang der 1990er Jahre entstanden. In diesem Bereich boten sich gute Investitionsmöglichkeiten. Viele Kliniken eröffneten direkt am Meer – man dachte sich wohl, der Garder See  tut’s auch“, reflektiert Klinikgeschäftsführer Rainer Fähnrich  mit einem Augenzwinkern.

Mitte der 90er Jahre sahen sich die Reha-Kliniken des Landes mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert – auch die Klinik in Lohmen. Schließlich sei die Reha erheblich umstrukturiert und an die Bedürfnisse der Patienten angepasst worden. „Seither nimmt die Klinik eine sehr gute Entwicklung“, sagt Rainer Fähnrich, der von Hause aus Internist und Onkologe ist. Laut eigener Aussage sei die Klinik mit mehr als 300 Betten sogar die größte Reha-Klinik nördlich von Berlin. Stetig werde hier erweitert. Vor rund vier Jahren kam ein weiteres Bettenhaus dazu und seit dem vergangenen Jahr gehört sogar eine Kindertagesstätte zum Klinik-Ensemble.

„Die Patienten sind drei bis fünf Wochen hier. Mit der Kita ermöglichen wir auch Alleinerziehenden einen Reha-Aufenthalt“, sagt Fähnrich weiter. Auch Ausflüge und Abendveranstaltung gehören zum Wohlfühlprogramm der Einrichtung. „Das gleicht die eher ländliche und ruhige Lage aus – den Patienten soll ja nicht langweilig werden“, sagt Fähnrich. Für die Zukunft wünscht sich der Klinikchef weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den Versicherern und wirtschaftliche Stabilität. cawe

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