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23. Oktober 2017 | 01:06 Uhr

Jägersprache : Von Ansitz bis Weidmannsheil

vom

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erstellt am 22.Jan.2017 | 19:10 Uhr

Jäger haben eine eigene Sprache, die mehr als 3000 Begriffe umfasst. Wer die Jägerprüfung machen will, muss wichtige Begriffe kennen. Dazu gehören etwa:

Ansitz: Jagd vom Hochsitz oder einer Leiter, in Deutschland die häufigste Jagdform

Ansprechen: Wild erkennen (Art, Geschlecht, Altersklasse und Zustand)

Bache/Bock: weibliches Wildschwein/männliches Reh (Capreolus capreolus)

Blattschuss: Ein Treffer im Bereich des Schulterblatts, der zum schnellen Tod führt

Büchse: Gewehr für Kugelpatronen, eine Flinte verschießt Schrot

Drückjagd: Treiber und Hunde bringen das Wild auf die Beine und „drücken“ es möglichst langsam auf die wartenden Jäger zu

Pirsch: Einzeljagd, bei der sich der Jäger möglichst leise an das Wild heranschleicht (anpirscht) - in Deutschland eher die Ausnahme

Ricke: ein weibliches Reh

Rotwild: Hirsche beiderlei Geschlechts (Cervus elaphus)

Schalenwild: alles Wild mit Klauen (Schalen) wie Reh oder Hirsch

Schwarzwild: Wildschweine beiderlei Geschlechts (Sus scrofa)

Schweiß: ausgetretenes Blut verletzter Tiere

Weidmannsheil: Gruß der Jäger, der Duden erlaubt beide Schreibweisen. Wenn dem erfolgreichen Jäger so gratuliert wird, ansonsten antwortet er mit Weidmannsdank

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