Splitter : Vom Gutshaus zum Seniorenhaus

Im ehemaligen Gutshaus Klein Welzin befindet sich seit Jahren ein Seniorenhaus.
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Im ehemaligen Gutshaus Klein Welzin befindet sich seit Jahren ein Seniorenhaus.

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25. Januar 2016, 15:18 Uhr

Im Ortsteil Klein Welzin befindet sich unter anderem ein Seniorenhaus. Es war einst in Trägerschaft des Landkreises und befindet sich seit dem 1. Januar 2008 in der Regie der Arbeiterwohlfahrt Westmecklenburg. Hier werden Bewohner aller Pflegestufen betreut. Zu den Besonderheiten zählen eine Hundetherapie, ein Friseursalon im Haus, die Vermittlung von mobiler Fußpflege, Therapeuten, ein mobiler Verkaufswagen sowie Gottesdienste. Zur sozialen Betreuung gehören Angebote wie Ausfahrten, Musik, Gedächtnistraining, Brettspiele, Kochen und Backen. Darüber hinaus gibt es kulturelle Höhepunkte und jahreszeitliche Feste.

Das Klein Welziner Seniorenhaus ist mit rund 40 Plätzen übrigens die kleinste Pflegeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt in Westmecklenburg.

Umgeben ist das ehemalige Gutshaus von einem Park, der unter Denkmalschutz steht. Eine Besonderheit des Parkes ist der seltene Baumbestand. Dort zu finden ist darüber hinaus eine Sonnenuhr.

Unternehmen in der Gemeinde Gottesgabe

Die Geerds Metallbau GmbH in Groß Welzin ist nicht das einzige Unternehmen, das die Gemeinde Gottesgabe vorzuweisen hat. So gibt es mit Gollan eine weitere Firma, die sich in der Kommune angesiedelt hat. Sie betreibt in Rosenhagen an der B104 ein Recyclingzentrum und ist seit 1996 dort vor Ort. Beste Karten haben in Gottesgabe übrigens Fahrschüler. Denn nach Angaben der Gemeinde gibt es gleich zwei Fahrschulunternehmen. Darüber hinaus ackert das Klein Welziner Landwirtschaftsbetrieb Witzke in der Gemeinde und für den Gartenbau ist Hans Joachim Rönckendorf zuständig. Weitere Firmen sind das Bauunternehmen Eberhardt in Klein Welzin und das Sanitär- und Heizungsunternehmen Dirlam in Rosenhagen.

Wie in wohl jeder Kommune wird auch in Gottesgabe das Ehrenamt groß geschrieben – und das ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu übersehen. So ist am Gemeindehaus, wo die Feuerwehr mit ansässig ist, zu lesen: „Unsere Freizeit für Eure Sicherheit“.

Das „Sorgenkind“ von Klein Welzin

Ein Schandfleck in der Gemeinde Gottesgabe dürfte weiterhin die Gemüter der Einwohner erhitzen. Die Rede ist von einem heurnter gekommenen Speicher, in den noch im vergangenen Jahr Kinder relativ problemlos hinein gelangen konnten. Inzwischen wurde der Zugang in das Gebäude zwar erschwert. Doch Bürgermeisterin Bärbel Jürß kündigte bereits an, nach Möglichkeit für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Dafür baut sie auch auf die Unterstützung des Landkreises.

Der herunter gekommene Speicher in Klein Welzin.
Michael Schmidt

Der herunter gekommene Speicher in Klein Welzin.

 
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