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18. November 2017 | 02:19 Uhr

Splitter : Volldampf, in vielerlei Hinsicht

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

von
erstellt am 20.Apr.2016 | 09:57 Uhr

Über diese kleine Bahn muss man wirklich keine großen Worte mehr verlieren: den Pollo. Der Verein Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e. V. verhilft der Prignitzer Schmalspurbahn seit 23 Jahren nicht nur zu einem regelmäßigen Fahrbetrieb, garniert mit vielen Events und Sonderfahrtagen, sondern auch zu überregionaler Popularität. Die rund 100 Vereinsmitglieder betreiben zugleich im Ort ein Museum und haben – wie könnte es anders sein – noch jede Menge vor in den nächsten Jahren. Höhepunkt 2016: Am 17. und 18. September sind die Pollo-Eisenbahner Gastgeber für die Schmalspur-Expo, die die Arge Schmalspur e. V. seit gut 30 Jahren an wechselnden Austragungsorten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden veranstaltet. Und zuvor steht der Pollo wieder unter Dampf, und zwar ganz bald: am 30. April, 1. , 5., 7. und 8. Mai sowie zu weiteren Terminen etwas später im Jahr. Details dazu auf der vorbildlich gepflegten Internetseite des Pollo.

 

Ein Gotteshaus voller Musik

Was ein rühriger Kirchbauverein, umgeben von einer rührigen Gemeinde, fertigbringen kann, sieht man im Dorf: Die Reihe der Lindenberger Konzerte ist seit Jahren ein Erfolg – die Frühlingsreihe beginnt übrigens diesen Sonnabend, 23. April. Den Kirchbauverein, der eng mit dem Ort vernetzt ist, gibt es seit März 2009. Zunächst hatte er sich die Sanierung des Pfarrhauses vorgenommen, die Ende 2011 erfolgreich abgeschlossen wurde. Dafür gab es auch Unterstützung von der Sparkasse Prignitz aus deren Kulturstiftung, aus den Zweckerträgen des PS-Lotteriesparens sowie vom Kirchenkreis. Für das kommende Jahr ist die Gesamtsanierung des Gotteshauses vorgesehen. Die Konzerte sind ein Mosaikstein beim Einwerben von Spenden für den Erhalt der Kirche, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Der Turm kam erst etwas später hinzu, im 15. Jahrhundert. Termine der weiteren Frühjahrskonzerte 2016: 7. Mai, 21. Mai und 4. Juni, jeweils um 16 Uhr.

 

Blick in einen Unterrichtsraum.
Blick in einen Unterrichtsraum. Foto: ThoB (Archiv)

 

Perspektiven für Schulverweigerer

Während anderenorts Schulen und Turnhallen leer stehen oder gar zurückgebaut werden, gelang es in Lindenberg, diesem Areal neues Leben einzuhauchen. Seit 2012 werden hier unter Federführung des Vereins pro connections e. V. Schulverweigerer betreut. Unterrichtet wird nach den Maßgaben des Rahmenlehrplans unter modifizierten Bedingungen. Das Schulgebäude, die hauseigene Keramikwerkstatt, die sanierte Sporthalle und die angeschlossenen Internatsplätze werden dafür genutzt. Eine Erfolgsgeschichte, nicht nur für die frühere Lindenberger Schule, sondern auch für viele der jungen Schützlinge, die hier wieder zu sich und auf den richtigen Weg finden.

 

 

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