Vier Typen und der kleine Unterschied

svz.de von
27. Januar 2013, 05:29 Uhr

Auf Basis einer psychologischen Untersuchung in Kanada 2003 wurden verschiedene Lachtypen klassifiziert.

Der Entertainer lacht am liebsten in der Gemeinschaft. Er nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Sein Humor schafft ein entspanntes Klima der Toleranz und ein positives Gemeinschaftsgefühl. Menschen dieses Lachtyps sind mit sich im Reinen, kontaktfreudig, neugierig und extrovertiert.

Der Selbstunterhalter betrachtet Humor und Heiterkeit als eine Art Lebensphilosophie. Diese Haltung hilft ihm, Stress und unangenehme Situationen zu meistern und psychisch stabil zu bleiben. Er ist ausgeglichen und optimistisch, offen und umgänglich.

Der Angriffslustige besitzt wenig Einfühlungsvermögen. Er macht andere Menschen lächerlich, versucht sie zu kritisieren und zu manipulieren. Seine Witze sind oft kränkend, rassistisch oder sexistisch. Seine Grundhaltung ist abwehrend bis feindselig.

Der Defensive macht oft Witze auf eigene Kosten. Es setzt seinen Humor dafür ein, sich Probleme vom Hals zu schaffen. Er fürchtet sich, ernst genommen zu werden und Verantwortung übernehmen zu müssen. Es neigt zu einer pessimistischen Grundhaltung und zur Labilität.

Während vor allem Frauen ihren Humor dafür einsetzen, eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, ist der Humor von Männern häufiger aggressiv oder auch defensiv. Im Alter soll sich der Humor bei Männern nur wenig oder gar nicht ändern. Anders bei Frauen: In jungen Jahren teilen sie ihren Humor gerne mit anderen. Wenn sie älter werden, brauchen sie andere nicht mehr so sehr, um die Welt lachend zu betrachten.

Quelle: Journal of Research in Personality 37/2003

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen