Vier Türen und ein paar Macken

Nicht frei von Mängeln: Der Kia Picanto fällt in der ADAC-Pannenstatistik unter anderem mit defekten Batterien und Zahnriemenproblemen auf. (Bild: Kia/dpa/tmn)
Nicht frei von Mängeln: Der Kia Picanto fällt in der ADAC-Pannenstatistik unter anderem mit defekten Batterien und Zahnriemenproblemen auf. (Bild: Kia/dpa/tmn)

Durch die Umweltdiskussion und Abwrackprämie haben sich Kleinwagen wie der Kia Picanto zu Bestsellern entwickelt. Der Koreaner gilt als sparsam, modern und geräumig. Allerdings macht der Kleinwagen in der Pannenstatistik nicht den allerbesten Eindruck.

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03. Juli 2009, 05:56 Uhr

München (dpa/tmn) - Insgesamt schneidet der Kia Picanto im Hinblick auf seine Zuverlässigkeit nach Angaben des ADAC in München eher durchschnittlich ab. Registriert wurden sehr häufig entladene Batterien - 2005 waren es auch defekte Batterien. Ebenfalls bekannt geworden sind Zahnriemenprobleme in den Jahrgängen 2004 und 2005. Im gleichen Zeitraum kam es zu Defekten an den Wegfahrsperren sowie zu Fällen von schwergängigen oder verstellten Kupplungsbetätigungen.

Auf dem Markt erschien der Picanto 2004. Trotz einer Länge von nur 3,5 Metern bietet der Kleinwagen vier Türen und eine Heckklappe. Im Innenraum gibt es vier Sitzplätze. Zum Jahreswechsel 2007/2008 erhielt er eine Modellpflege, was unter anderem an dem leicht veränderten Design der Frontpartie zu erkennen ist. Auch am Heck gab es leichte Retuschen.

Kia Picanto ab knapp 3700 Euro zu haben

Das Motorenprogramm ist recht knapp gehalten. Die Basis bildet ein Vierzylinder-Benziner mit 1,1 Liter Hubraum und 48 kW/65 PS. Einen anderen Benziner gibt es nicht. Ab 2005 wurde außerdem ein Dreizylinder-Diesel mit 55 kW/75 PS angeboten.

Die Preise für gebrauchte Picanto beginnen bei rund 3700 Euro - dafür gibt es laut Schwacke-Liste einen Picanto 1.1 LX aus dem Baujahr 2004. Ein Picanto 1.1 Start von 2008 kostet noch 6050 Euro. Ein Dieselmodell Picanto 1.1 CRDi LX aus dem Jahr 2007 sollte für 6100 Euro zu bekommen sein.

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