Drei Fragen an den Bürgermeister : Viele bringen sich ein

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Drei Fragen an Bürgermeister Reinhard Müller

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20. November 2015, 11:02 Uhr

Tessenow Reinhard Müller (67) wurde in der Kur-Pfalz geboren und kam 1996 nach vielen Wanderjahren berufsbedingt in die Heimat seiner Vorfahren, die in Tessin bei Rostock lebten. Der überzeugte Mecklenburger lebt mit seiner Frau, einer geborenen Französin, seit dem Jahr 2000 in der Gemeinde Tessenow, wo er in Dorf Poltnitz ein Bauernhaus um- und ausgebaut hat. 2004 wurde er in die Gemeindevertretung gewählt, bei den Kommunalwahlen 2009 trat er als Bürgermeisterkandidat an und setzte sich gegen einen Mitbewerber durch. Eigentlich wollte Reinhard Müller im vergangenen Jahr seinen ehrenamtlichen Vollzeitjob an den Nagel hängen, doch auf Drängen von vielen Seiten kandidierte der CDU-Mann noch einmal.

Was macht die Dörfer der Gemeinde Tessenow so lebenswert?

Reinhard Müller: Die Menschen mit ihrer Liebe zur Heimat, Einwohner, die sich einbringen und den dörflichen Zusammenhalt stärken.
Mit einer Schule, einer Kita oder einem Einkaufsladen können wir zwar nicht punkten, aber mit unserer Dorfgemeinschaft.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass die Kreisumlage nicht weiter erhöht wird, denn von den Gemeinden wird bereits jetzt schon zu viel gefordert.

Wo steht Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

Ich wünsche mir sehr, dass wir dann mehr Geld für soziale und infrastrukturelle Projekte zur Verfügung haben und der erfreuliche Verjüngungsprozess in der Einwohnerstruktur weiter anhält.
 

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