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19. August 2017 | 05:49 Uhr

Splitter : Viel Leben am See

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das Naturschutzgebiet „Peetscher See“ umfasst etwa 166 Hektar und wurde in seiner Entstehung stark durch die Eiszeit geprägt. Der See ist sehr flach. Er ist vor allem auch ein Vogelschutzgebiet. Das Gebiet bietet Rastplätze für viele Vogelarten wie verschiedene Enten, Kraniche, Bussarde oder Fischadler. Auch als Brutstätte der Graugänse hat das Naturschutzgebiet an Bedeutung gewonnen. Das Landschaftsschutzgebiet Vierburg-Waldung grenzt an den Peetscher See an und ist besonders für Pilzliebhaber ein Anziehungspunkt. Dort ist ein Pilzlehrpfad entstanden. Doch auch Tierfreunde kommen auf ihre Kosten. So leben dort Fledermäuse, Siebenschläfer, Dachse sowie Rot - und Schwarzwild. Ein Wanderweg führt durch Vierburg-Waldung zum Peetscher See. Auf dem Weg finden sich für Wanderer Sitzmöglichkeiten zum Pausieren. Auch im Herbst lohnt sich ein Spaziergang um den See herum.

 

Schule in der Natur

Inmitten der Peetscher Natur, in der Nähe des örtlichen Sees gelegen, befindet sich das Schullandheim „Haus Sonnenblume“. Träger der Einrichtung ist der Bützower Berufsbildungsverein. Die Herberge hat Platz für etwa 40 Kinder und Jugendliche. Die Zimmer sind jeweils mit Dusche und Toilette ausgestattet. „Haus Sonnenblume“ bietet vielfältige Aktivitäten. Unter dem Motto „Unterricht mal anders“ können die Jungen und Mädchen Brot backen, Natursträuße binden, an einen Keramikkurs teilnehmen und vieles mehr. Das Schullandheim in Peetsch bietet unter anderem Nachtwanderungen, Grillfeste und Ausritte an. Auch Familien mit Kindern sind im „Haus Sonnenblume“ willkommen. Naturfreunde können den Peetscher See besuchen oder eine Wanderung durch das Landschaftsschutzgebiet Vierburg-Waldung unternehmen.

 

Guthaus in Zibühl
Guthaus in Zibühl
 

Gutshaus in Zibühl

1913 wurde das Gutshaus in Zibühl erbaut. „In der Kellermauer soll eine Stahlbombe sein, die Dokumente aus jener Zeit enthält“, sagt Eduard Truschke, Besitzer des Gutshauses. Ab 1936 übernahm Hermann Breyhan, Truschkes Schwiegervater, als letzter Siedler in Zibühl den landwirtschaftlichen Betrieb. Die Äcker sind mittlerweile verpachtet. Zum Gut gehören noch eine Obstwiese und ein 1,5 Hektar großer See.

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