Splitter : Verschlungene Pfade durch die Geisterbahn

Besucherinnen betrachteninteressiert das Gemälde  „Geisterbahn“.
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Besucherinnen betrachteninteressiert das Gemälde „Geisterbahn“.

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24. November 2015, 11:22 Uhr

„Gegenwärtig“ heißt eine Kunstausstellung mit 34 Bildern des Malers Günter Müller aus Gammelin, die noch bis zum 30. Januar im Campus am Ziegelsee zu sehen ist. In Müllers Bildwelt verschmelzen Fantasie, Magie und Realität auf einzigartige Weise. Wie einst die Surrealisten erweitert der Maler seinen Erfahrungsbereich durch Traumhaftes, Unwirkliches und Literarisches, lässt sich von Film, Musik und Theater inspirieren. Wer dem Maler in seine tosenden Schiffsuntergänge, mythischen Königreiche und üppigen Gärten folgt, kann sich auf den verschlungenen Pfaden schnell verlaufen. Bildtitel wie „Fischtreppe“, „Geisterbahn“ oder „Tiefseetauchen“ fungieren allenfalls als Wegweiser durch eine Geschichte, die dem Betrachter selbst die Rolle des Regisseurs überlässt. Die Ausstellung über drei Etagen des Schulcampus in der Ziegelseestraße 1 ist wochentäglich von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Seebär: Reinhard Brandt
Seebär: Reinhard Brandt
 

Marina-Chef: Wir brauchen eine Boots-Tankstelle am Wasser

Er ist am Wasser aufgewachsen. Ein echter Seebär könnte man meinen. „Ich bin lange zur See gefahren – bis zur Wende auf Handelsschiffen“, erzählt Reinhard Brandt, Geschäftsführer der Marina Nord. Die zweite Saison hat er mit seinem Appartement-Hotel erfolgreich bestritten. „Im Juli und August hatten wir eine Auslastung von mehr als 80 Prozent“, berichtet er. 160 Boots-Liegeplätze habe er. Und immer seien diese vollbesetzt. Doch ganz zufrieden ist Brandt, der fünf Angestellte beschäftigt und einen Lehrling ausbildet, nicht: „Wir brauchen eine Boots-Tankstelle am Wasser“, sagt er. Diese Idee sei natürlich nicht neu. Sei immer mal wieder im Gespräch. „Seit bestimmt 20 Jahren oder noch länger“, bekräftigt der Chef der Marina Nord. Doch eins , so Brandt, sei klar: Will die Stadt den Wassertourismus fördern, brauche man eine solche Tankstelle. „Zunächst muss man einen geeigneten Ort finden.“ Sein Grundstück am Heidensee wäre für so ein Projekt zu klein. „Die Stadt und die Planer dürfen nicht vergessen, dass auch Gewerbetreibende Grundstücke am Wasser benötigen – und nicht nur Wohnungen bauen.“ Alles müsse natürlich gut durchdacht sein – „die Tankstelle muss mit einem Dienstleistungsunternehmen zusammenarbeiten“, sagt Brandt. Denn dann könnten auch annehmbare Preise für die Kunden angeboten werden.

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