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21. November 2017 | 20:39 Uhr

Verhärtete Fronten

vom

svz.de von
erstellt am 14.Feb.2013 | 09:27 Uhr

Die Fronten sind verhärtet in Berge. Eine tiefe Kluft tut sich zwischen einem Teil der Gemeindevertretung und dem Bürgermeister auf. Nie war das deutlicher zu spüren wie bei der Informationsveranstaltung am Dienstagabend in der Schulaula. Der Abend selbst war ja schon Ergebnis dieses Misstrauens. Man wolle endlich ordentlich über den Stand einer möglichen Ämterfusion zwischen Putlitz-Berge und Meyenburg informiert werden, die Meinung der Bürger dazu erfahren, hatten fünf Gemeindevertreter gefordert. Und diese Forderung stellten sie über alles, auch über die an diesem Abend ebenfalls geplante Haushaltsdiskussion. Die wurde kurzerhand auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Den Einwurf von Bürgermeister Werner Eckel, dass es damit für den Ausbau der Friedensstraße zu spät sein könnte, weil keine Fördermittel fließen, konterte die Gegenseite: "Sie wollen uns nur unter Druck setzen". Dabei war in der Gemeindevertretersitzung Ende Januar eindeutig über die Dringlichkeit des Haushaltsplans für den Straßenbau gesprochen worden. "Davon wissen wir nichts, das steht so nicht im Protokoll", so die Antwort. Mag sein, dass das Protokoll das nicht aufführt, mag auch sein, dass die Zusammenführung von Informationsveranstaltung und Gemeindevertretersitzung keine glückliche Lösung war. Aber das hätte man im Vorfeld klären können. Doch offensichtlich spricht man nicht mehr miteinander. So gesehen sind die Bestrebungen, Verhandlungen mit Karstädt aufzunehmen, um sich vielleicht dieser Großgemeinde anzugliedern, konsequent. Denn dann spart man sich die eigene Gemeindevertretung und den eigenen Bürgermeister auch.

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