Verbotene Zigarette war ein Gag

Wollte die Münsteraner nicht verärgern: 'Tatort'-Kommissar Axel Prahl. Bild: ddp
Wollte die Münsteraner nicht verärgern: "Tatort"-Kommissar Axel Prahl. Bild: ddp

Er qualmte in einem Kino in Münster - trotz Rauchverbot. Zwar hat "Tatort"-Kommissar Axel Prahl jetzt zugegeben, die Aktion sei nur ein Spaß gewesen. Ein Verfahren gegen ihn ist dennoch eingeleitet worden.

von
29. Januar 2009, 09:38 Uhr

Münster (ddp) - Die verbotene Zigarette war nur ein "Gag". Er habe ein bisschen Werbung machen wollen für eine Berliner Initiative, die sich gegen das Rauchverbot in Gaststätten einsetzt, sagte Axel Prahl am Mittwoch in der ZDF-Sendung "Johannes B. Kerner". "Ich bitte die Münsteraner ganz offiziell um Vergebung. Es war ein kleines Bonbon für die Journalisten", sagte Prahl weiter. Er wolle selber bestimmen können, wo er rauche oder nicht. Dafür habe er kurz mal eine Zigarette angezündet, sei damit aber nicht ins Kino gegangen.

Das städtische Ordnungsamt in Münster ermittelt gegen den «Tatort»-Kommissar allerdings wegen Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Gegen ihn ist nach Angaben der Stadt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Prahl hatte sich bei der Kino-Vorpremiere des 15. Münster-"Tatorts" eine Zigarette angesteckt.

Seit 1. Januar 2008 gilt in NRW ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden. Verstöße gegen das Gesetz sind eine Ordnungswidrigkeit und können mit Geldbußen zwischen 5 und 1000 Euro geahndet werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen