Verbotene Abkürzung führt in den Tod

In Pritzier kam es am Sonntagabend gegen 18.35 Uhr zu einem tragischen Unfall. Ein 23-Jähriger wurde beim Überqueren der Gleise im Bahnhofsbereich von einem durchfahrenden ICE erfasst. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Lübtheeners feststellen.

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26. Januar 2009, 12:32 Uhr

Polizeiangaben wollte der 23-Jährige in der Nähe des Bahnhofs Pritzier im Kreis Ludwigslust zusammen mit einem Begleiter den Weg zu seinem Wohnort Lübtheen über die Gleise abkürzen - trotz eindeutiger Verbotsschilder, die auf dem bahnhofsgelände an verschiedenen Stellen angebracht sind.

Der in Richtung Berlin durchfahrende ICE erfasste den Mann und schleuderte ihn neben das Gleis. Der 25 Jahre alte Begleiter blieb unverletzt. Der Lokführer hatte den Unfall offenbar nicht bemerkt und die Fahrt fortgesetzt. Die Spurensicherung sei von Kriminalbeamten erst in Berlin vorgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Einen ausführlichen Bericht zum Unfall-Hergang, den polizeilichen Ermittlungen sowie Reaktionen lesen Sie später hier und morgen in Ihrer Tageszzeitung.

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