USB-Stick-Betrug

Vorsicht beim Kauf von USB-Sticks (Foto: dpa)
Vorsicht beim Kauf von USB-Sticks (Foto: dpa)

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18. Januar 2008, 12:36 Uhr

Professionell gefälschte USB-Sticks können dem Betriebssystem mehr Speicherplatz vortäuschen, als tatsächlich auf dem Chip vorhanden ist. Derzeit tauchen im Handel größere Mengen solcher Speichersticks auf, wie die Zeitschrift „c“t„ (Ausgabe 1/08) berichtet. Dadurch können Daten verloren gehen, ohne dass der Nutzer dies sofort bemerkt.

Clever manipuliert
Die Fälschungen sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Wenn das Betriebssystem angibt, der USB-Stick könne wie ausgewiesen vier Gigabyte Daten speichern, gibt es keine Warnung, obwohl der Stick tatsächlich nur ein Viertel davon verarbeiten kann. Den Datenverlust bemerkt man erst beim späteren Auslesen der Inhalte. Technisch gesehen ist die Fälschung durchaus aufwendig, ein ungewollter Produktionsfehler ausgeschlossen.

Betroffen seien die Marken unterschiedlicher Billiganbieter, jedoch jeweils nur Teilmengen, berichtet die “c„t“. Die ersten gefälschten USB-Sticks tauchten demnach bei Aldi Suisse auf, inzwischen sei auch die Supermarktkette Real betroffen. Unter ctmagazin.de/ftp lässt sich ein von der Redaktion entwickeltes Analyseprogramm herunterladen, um den Stick zu überprüfen.

Dachzeile: Drohender Datenverlust

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