Urteil für Chris Brown verschoben

Chris Brown bei seiner Ankunft vor Gericht.
Chris Brown bei seiner Ankunft vor Gericht.

Mehrwöchiger Aufschub für US-Rapper Chris Brown: Eine Richterin in Los Angeles hat die geplante Verkündung des Strafmaßes für Browns tätlichen Angriff auf seine Ex-Freundin Rihanna bis Ende August verschoben.

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07. August 2009, 10:11 Uhr

Los Angeles (dpa) - Dem Internetdienst Tmz.com zufolge wollte Richterin Patricia Schnegg mit den Behörden im US-Staat Virginia noch Einzelheiten über Browns Strafdienst absprechen. Der Sänger soll in seinem Heimatstaat körperlich harte gemeinnützige Arbeit leisten. Brown war mit seiner Mutter und seinen Anwälten vor Gericht erschienen. Rihanna nahm nicht an der Anhörung teil.

«Ich bin nicht für einen sozialen Dienst, sondern stelle mir eine Arbeit wie etwa die Säuberung der Autobahnränder vor», betonte Schnegg. Der Rapper müsse als Strafe beispielsweise auch Müll aufsammeln und Graffiti entfernen, befand die Richterin bereits vor einigen Wochen.

Fünfjährige Bewährungsstrafe wegen Prügelattacke

Rechtsexperten erwarten, dass Schnegg eine im Juni getroffene Vereinbarung von Browns Anwälten mit der Staatsanwaltschaft gutheißt. Der Deal sieht vor, dass Brown im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis um eine Haftstrafe herumkommt. Eine Strafe von fünf Jahren wird zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss er 180 Tage gemeinnützige Dienste leisten, eine Geldstrafe zahlen und an einem Programm für Täter häuslicher Gewalt teilnehmen.

Brown soll seine damalige Freundin am Vorabend der Grammy-Verleihung Anfang Februar mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt sowie in Finger und in ein Ohr gebissen haben. Er war wegen eines tätlichen Angriffs und krimineller Drohungen angeklagt.

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