Biestow : Unser Viertel, unsere Menschen

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23. November 2015, 09:29 Uhr

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Am Stadtrand genießen Gabi Dewner (l.) und Stefanie Krüger bei der Arbeit im Angelangt-Laden täglich die spezielle Atmosphäre, wegen der viele Kunden zu ihnen kommen. „Bei uns gibt es alles von Feinkost bis Blumen“, sagt Krüger. Das Geschäft besteht nun schon im sechsten Jahr. „Viele bezeichnen den Besuch bei uns als Auszeit“, so Dewner.

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Seit zwei Jahren verkauft Marlen Niederle in der etwas versteckt gelegenen Biestower Biobirne in der Nähe des Neuen Friedhofs nicht nur frisches Obst, sondern auch selbst hergestellten Honig, Saft und Kartoffeln.

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Auf der Hoppel Koppel von Jens Wöltje fühlen sich sowohl Pferde als auch Menschen wohl. Der Hof bietet auch Desensibilisierungstraining an.Privat

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„Wir sind wie eine große Familie“, sagt Norbert Bartke. Der 65-Jährige leitet die Seniorenresidenz Ährenkamp mit ihren rund 120 Bewohnern im Durchschnittsalter von 81 Jahren. „Vom Hausmeister bis zum Seelsorger bin ich alles“, so Bartke.

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Vor rund zehn Jahren lief Evelyn Eggert über den Friedhof der Kirchgemeinde Biestow und sagte sich: „So schlimm wie das aussieht geht das nicht, da muss was geschehen.“ Die Gemeinde gab ihr freie Hand und so arbeitet die 50-Jährige heute selbst in der Verwaltung. „Unser Friedhof und unsere Kirche sind offen für alle, egal ob christlich oder nicht“, sagt sie. Am stärksten werde derzeit eine Rasengrabanlage nachgefragt.

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1980 hat Hans-Joachim Lange die Parzelle seiner Eltern in der Kleingartenanlage Frischer Wind übernommen. Aktuell bringt der 75-Jährige die Apfelernte ein. Selbst essen kann er die ganzen Früchte von seinem Baum nicht, deswegen verschenkt er sie gerne an Freunde und Bekannte. Als Bauarbeiter und Kranfahrer hat Lange etliche Rostocker Hochhäuser gebaut, war aber auch in Norderstedt oder auf der Wolgaster Werft im Einsatz.

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