Stadtmitte : Unser Viertel, unsere Menschen

von
20. November 2015, 12:19 Uhr

23-74926384.JPG
 

Gudrun Noller (61) verkauft für eine Gärtnerei aus Ziesendorf Schnittblumen, Topfpflanzen und aktuell auch Gestecke für den Totensonntag auf dem Neuen Markt. Seit 18 Jahren ist sie auf Wochenmärkten unterwegs. Stadtmitte sei eine gute Lage. Nur montags sei es leerer, aber: „Es kommen viele Stammkunden, die zu schätzen wissen, dass die Pflanzen von einer Gärtnerei kommen.“

23-74926790.JPG
 

Konrad Engelmann (61) fährt seit mehr als 15 Jahren Taxi. Mittlerweile führt er seinen eigenen Betrieb. Beste Plätze gibt es in Stadtmitte – der Langen Straße, am Kaufhof und am Uniplatz.

23-66758268.JPG
 

Michael Tryanowski ist ein Rostocker Original. Besser bekannt als Spielmann-Opa, sorgt  er mit Akkordeon, erstaunlich fester Stimme für seine 95 Jahre und guter Laune seit Jahrzehnten für das gewisse Etwas  in der Kröpi.

23-74926385.JPG
 

Jascha Lina Jennrich  (22) ist  wissenschaftliche Mitarbeiterin im Max-Samuel-Haus am Schillerplatz.  „Wir wollen jüdische Kultur vermitteln, damit Judentum nichts Fremdes bleibt“, sagt sie. Regelmäßig besuchen Schülergruppen die wechselnden Ausstellungen.  Auf dem Weg der Passanten liegt das Haus im  Bahnhofsviertel  nicht. „Wer zu uns kommt, will auch zu uns.“

23-74975690.JPG
 

Kunsthistorikerin Dr. Susanne Knuth (39) arbeitet seit 2013 beim Kulturhistorischen Museum. Sie ist zuständig für die Kunstsammlung  und hat die aktuelle Ausstellung „Das Stillleben und die Entdeckung der Welt“, die Kunst, Naturwissenschaft und Geschichte in Einklang bringt, kuratiert. Das Museum sei durch seine Lage ein zentraler Anlaufpunkt. „Es ist das identitätsstiftende Moment, das Besucher  auch wiederkehren lässt, um  zentrale Elemente der Sammlung anzuschauen – als würden sie jemanden besuchen.“

23-74919680.JPG
 

Rebekka Schneider (20) studiert in Rostock auf Lehramt. Für das Fach Musik hat sie auch Kurse an der Hochschule für Musik und Theater. „Es ist ein schöner Campus, die Atmosphäre ist toll“, sagt sie. Felipe Suárez León (19) kennt sie vom Kulturcafé, das einmal im Monat in der Vorlesungszeit eine  offene Bühne in lockerer Atmosphäre bietet. Felipe wählte Deutschland und Rostock als Studienort, um bei Nora Buschmann Gitarre studieren zu können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen