Gartenstadt/Stadtweide : Unser Viertel, unsere Menschen

svz.de von
18. November 2015, 10:17 Uhr

 

Trampeltier Steffen ist im März geboren und genießt die Aufmerksamkeit von David Kruschke.  Seit Juli 2014 arbeitet der Huftierpfleger im Rostocker Zoo. „Wir haben hier Charaktertiere“, sagt der 27-Jährige. All die Zebras, Antilopen, Watussi, Esel und Yaks kennt er beim Namen. „Es ist ein schönes Revier“, schwärmt Kruschke. Schon immer habe er mit Tieren arbeiten wollen.

 

Aus einer richtigen Gärtner-Dynastie stammt Jens-Olaf Block. Schon sein Großvater verkaufte am Neuen Friedhof Blumen. Von seinen Eltern übernahm er die Gärtnerei in der Satower Straße.

 

Seit fast fünf Jahren arbeitet Kathleen Thiel in der Jägerhütte. „Unsere Spezialität ist die scharfe Heidesuppe“, sagt die Restaurantfachfrau. Das Fleisch liefern Jäger aus der Region.

 

Näher an der Natur und unabhängig leben, das wollen Christoph und Jonas. Darum wohnen sie auf dem Wagenplatz in der Stadtweide. Derzeit verhandeln sie und die anderen sechs Mitglieder des Vereins Wie-Was-Wagen mit der Stadt über den Umzug auf ein anderes Grundstück.

 

Die Firma Meck Rohr hat ihren Sitz im Tannenweg. „Aufgrund der guten Autobahnanbindung können wir unsere Kunden in ganz MV schnell erreichen“, sagt Prokurist Christoph Schirrmacher. 25 Mitarbeiter sind in dem Unternehmen tätig, das Rohre beispielsweise für Eurawasser liefert. Schirrmacher hat hier schon seine Ausbildung gemacht.

 

Seit 2012 hilft Julia Vogt im Asylbewerberheim in der Satower Straße. Während sie früher jeden zweiten Freitag bei der Ausgabe der Tafel unterstützt hat, ist sie nun als Mitarbeiterin des Ökohauses täglich im Einsatz. Rund 500 Asylbewerber werden von dem Verein betreut, 315 davon wohnen in der Satower Straße. „Wir beraten sie bei ganz verschiedenen Dingen, geben Post heraus, vermitteln Dolmetscher oder auch Arzttermine“, erklärt die junge Frau.

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